Foto: Günter Giese / privat
Autoren und ihre Bücher - Danuta Schmidt im Gespräch mit Irmtraud Gutschke
Mit Tschingis Aitmatow in Kirgistan
Mit seiner Erzählung „Dshamilja“, ist Tschingis Aitmatow (1928-2008) weltberühmt geworden. Von dieser „schönsten Liebesgeschichte der Welt“, wie der französische Schriftsteller Louis Aragon damals sagte, war Irmtraud Gutschke als Studentin so bezaubert, dass sie mit ihrer Dissertation und mehreren Büchern zu einer „Aitmatow-Spezialistin“ wurde. Sie wird nicht nur aus ihrem Essayband „Das Versprechen der Kraniche. Reisen in Aitmatows Welt“ lesen, sondern auch von ihren persönlichen Begegnungen mit dem Schriftsteller erzählen. Immer wieder war sie in Kirgistan. Und auch wer Aitmatow (noch) nicht kennt, wird viel über dieses ferne Land und seine uralte Kultur erfahren.
Irmtraud Gutschke studierte Slawistik und Anglistik an der Friedrich- Schiller-Universität Jena und promovierte 1976 an der Humboldt- Universität mit „Mensch und Natur im Schaffen Aitmatows“. Mit dem kirgisischen Schriftsteller Tschingis Torekulowitsch Aitmatow stand Gutschke jahrzehntelang in regem Kontakt und unternahm mehrere Reisen, um ihn zu treffen. Die Autorin traf ebenfalls Hermann Kant für das Buch „Die Sache und die Sachen (2007) und kurz vor ihrem Tod Eva Strittmatter, deren Leben und lyrischem Werk sie sich im Buch „Leib und Leben“ (2008) widmete. 2018 beendete ihre Arbeit als Literaturredakteurin beim Neuen Deutschland und arbeitet seitdem als freiberufliche Literaturkritikerin mit den Schwerpunkten Aitmatow, ostdeutsche Autoren, russische Literatur und aktuelle politische Themen. Sie spricht fließend Russisch und legt großen Wert auf den Austausch mit ihrer Leserschaft. Im Jahre 2022 erhielt sie den „Dietrich-Oppenberg-Medienpreis für Journalisten“ der Stiftung Lesen und der Stiftung NRZ. Seit 2021 verfasst Gutschke zudem Gastbeiträge für die NachDenkSeiten. Irmtraud Gutschke lebt in Marzahn.
Danuta Schmidt ist Journalistin und Moderatorin. Mit der Berliner "SonntagsLese" entwickelte sie 15 Jahre ein eigenes Diskussionsformat. Nach einem Semester Journalismus in Leipzig in der Wendezeit wechselte sie ins Architektur-Fach, arbeitete in verschiedenen Büros und setzte parallel ihre journalistische Entwicklung in verschiedenen Tageszeitungen, später beim
MDR-Hörfunk und im RBB Fernsehen fort. Seit 2010 arbeitet sie freischaffend.
Anmeldung ist erforderlich: Telefonisch unter (030) 54 704 142 oder per Mail an Benita Hanke (benita.hanke@ba-mh.berlin.de)
Eintritt frei, Austritt: eine Spende an den Förderverein Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V. zur Mitfinanzierung der Veranstaltungen.
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: ab 19:30 Uhr
Bei einigen Veranstaltungen in der Stadtbibliothek machen wir Fotos und/oder Videos, die ggf. auf unserer Webseite, denen unserer Partner, Facebook oder Instagram veröffentlicht werden.
Kategorien: Kunst, Kultur, Lesungen, Vorträge
Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
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