Die Ausstellung zeigt eine lokale Künstlerin, die in Berlin und Brandenburg wohnte und arbeitete, sowie eine kritische und unabhängige Stimme aus der DDR, die lange aus dem künstlerischen Kanon ausgeschlossen blieb.
Im
Herbst 2026 eröffnet Das Minsk Kunsthaus in Potsdam eine umfassende
Retrospektive, die sich dem komplexen künstlerischen Schaffen von Annemirl
Bauer (1939 – 1989) widmet – darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier, Collagen
und Objekte.
Die Ausstellung zeigt eine lokale Künstlerin, die in Berlin und
Brandenburg wohnte und arbeitete, sowie eine kritische und unabhängige Stimme
aus der DDR, die lange aus dem künstlerischen Kanon ausgeschlossen blieb. Ihre
Werke sind Zeugnisse ihres Selbstverständnisses als Malerin und einer
kompromisslosen Beobachterin, die sich fortwährend für soziale Gerechtigkeit
einsetzte und gegen die Repressionen der SED-Politik aufbegehrte. Die
Ausstellung wird kuratiert von Marie Gerbaulet mit Luisa Bachmann als
kuratorischer Assistentin. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Amrei
Bauer, Nachlassverwalterin sowie Gründerin und Leiterin des Annemirl Bauer
Hauses in Niederwerbig, Brandenburg.