Hans Ulrich Gumbrecht präsentiert eine intellektuelle Autobiographie, in der sich Welt- und Geistesgeschichte kreuzen. Mara Delius moderiert.
Weder für das Lesen noch für das Schreiben habe er eine Leidenschaft, behauptet Hans Ulrich Gumbrecht, und doch gehört er zu den bedeutendsten und produktivsten Geisteswissenschaftlern der Gegenwart. In ironischer Distanz blickt „Sepp“ auf ein halbes Jahrhundert Intellektuellenleben zurück, ein Leben, in dem sich Welt- und Geistesgeschichte kreuzen. Mit charmanter Unbescheidenheit und in strahlender Intensität beschwört der emeritierte Stanford-Professor Szenen einer atemberaubenden Reise um den Globus herauf, reflektiert Debatten zu Identität, Bildung und transatlantischen Beziehungen und hinterfragt eurozentrische Sichtweisen. Die Literaturkritikerin Mara Delius moderiert.
Hans Ulrich Gumbrecht, geboren 1948, ist emeritierter Albert Guérard Professor in Literature an der Stanford University, Distinguished Professor of Romance Literatures an der Hebrew University, Jerusalem, und Distinguished Professor Emeritus an der Universität Bonn. Er ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Kulturpreis der Stadt Würzburg.
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Foto: Hans Ulrich Gumbrecht © Laura Teresa Gumbrecht, CC BY-SA 4.0
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