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Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch – Seismografen des Umbruchs

LANGE LINIEN

Anlässlich des 150. Geburtstags der in Dresden geborenen Paula Modersohn-Becker (1876–1907) werden ihre Kunstwerke erstmals im Dresdner Albertinum im Dialog mit jenen Edvard Munchs (1863–1944) gezeigt. Beide reflektierten in ihren heute weltberühmten Bildern die Grundfragen des Lebens. Der radikale Bruch mit Konventionen zeichnete beide ebenso aus wie ein seismografisches Gespür für die gesellschaftlichen Umbrüche an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann zeigt anhand der mannigfaltigen Kompositionen die Verbindungen zweier weltberühmter Kunstschaffender, die sich persönlich nie begegnet sind.

Bild: Paula Modersohn-Becker: Mädchen mit Katze im Birkenwald, 1904/1905, Wikimedia Commons

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