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Wissenschaftspolitik

Wissenschaftspolitik

Berlin ist eine der kreativsten und innovativsten Metropolen. Wissenschaft ist für Berlin DIE große Zukunftschance: Mit dem Masterplan wird die Hauptstadt zum führendenden Wissenschaftsstandort in Deutschland ausgebaut: Bis 2011 werden mehr als 300 Millionen Euro zusätzlich für Lehre und Forschung investiert. 1.000 neue Studienanfängerplätze werden geschaffen - 20.500 insgesamt. Gleichzeitig wird mit erheblichem Engagement die Lehre an den Hochschulen verbessert, Berlins Spitzenforschung bekommt mit dem Masterplan deutlich bessere Rahmenbedingungen. Die absoluten Exzellenzfelder der Wissenschaftseinrichtungen werden zusammengeführt, so dass Berlin konkurrenzfähig in der Weltspitze ist.

Senat sichert Kofinanzierung der Exzellenzinitiative

Die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern ist ein bedeutender Erfolg für Berlin. Das gute Abschneiden unterstreicht die Leistungsfähigkeit und Qualität der Wissenschaft. In ihrer Senatssitzung am 31.07.2012 hat die Landesregierung die Kofinanzierung der erfolgreichen Projekte beschlossen. Fast 78 Mio. Euro werden den Hochschulen im Rahmen der Exzellenzinitiative damit als Kofinanzierung aus dem Landeshaushalt bis 2017 zur Verfügung gestellt. Insgesamt fließen aus der zweiten Phase der Exzellenzinitiative 311 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren in die Berliner Universitäten. Das Gesamtfördervolumen der Initiative von Bund und Ländern beträgt 2,7 Mrd. Euro. In der ersten Phase bis 2012 konnte Berlin 210 Mio. Euro einwerben. Bei den Zukunftskonzepten war jetzt neben der Freien Universität auch die Humboldt-Universität erfolgreich. Von elf deutschen Exzellenzuniversitäten entfallen damit zwei auf die Hauptstadt. Weiterhin konnte sich die Hauptstadt mit vier Exzellenzclustern und mit neun Graduiertenschulen durchsetzen. Damit hat Berlin mehr Graduiertenschulen als alle anderen Bundesländer. Die Graduiertenschulen widmen sich der Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden in einem breiten Wissenschaftsgebiet unter exzellenter wissenschaftlicher Begleitung und hervorragenden Bedingungen. Insgesamt ist Berlin auch führend in der Vielfalt der erfolgreichen Anträge – von der Mathematik über Chemie und Medizin bis zu den Geisteswissenschaften.

Hochschulfinanzierung für 2010 bis 2013

Hochschulfinanzierung

Die Berliner Hochschulen erhalten mindestens 334 Millionen Euro zusätzlich für die Jahre 2010 bis 2013; das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 3,5 Prozent des Hochschulhaushalts. Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und die Präsidenten und Rektoren der Hochschulen haben sich auf einen Etat geeinigt, der in den kommenden vier Jahren fast dreimal so stark wächst wie der Landeshaushalt. Diese sehr gute finanzielle Ausgangslage der Hochschulen stärkt ihre Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit.

Zusätzliche Mittel für zusätzliche Leistungen

Gleichzeitig wurde der Startschuss für ein zukunftsorientiertes Hochschulfinanzierungssystem in Deutschland gegeben, das ab 2012 die Berechnung des Landeszuschusses zu zwei Dritteln auf der Grundlage der von den Hochschulen erbrachten Leistungen vorsieht. Damit wird ein Anreiz für zusätzliche Leistungen in der Lehre, Forschung, Gleichstellung und Weiterbildung geschaffen, die mit entsprechenden Extra-Zuschüssen honoriert werden.

Mit dieser Umstellung können bis zu 6000 zusätzliche Studienanfängerplätze in den Jahren 2012 und 2013 geschaffen werden, die für den doppelten Abiturjahrgang 2012 eine gute Perspektive bieten, das heißt, die Berliner Abiturienten können in ihrer Stadt studieren. Außerdem wird durch die Reform der Weg für zusätzliche Sonderforschungsbereiche, Exzellenzcluster und Graduiertenkollegs geebnet und zusätzliche Drittmitteleinwerbung ermöglicht.

Wissenschaftspotential nutzen

Wissenschaftspotential nutzen

Zukunftsformel „Bildung und Internationalität“ in Berlin umsetzen

Rede des Senators Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner zur Diskussion anlässlich der Großen Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus am 19.03.2009

"Wissen schafft" Berlins Zukunft! Der Masterplan

58 Millionen Euro für Ausbildungsoffensive an Berliner Hochschulen

Berlin wird in den nächsten Jahren zu einer der führenden Wissenschaftsregionen ausgebaut. Dazu haben Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner einen Masterplan "Wissen schafft Berlins Zukunft!" vorgestellt: Berlin wird seine Studienplatzkapazität noch einmal deutlich ausbauen und eine Offensive für die Spitzenforschung starten. Mehr als 300 Millionen Euro zusätzliche Mittel werden für die Ausbildungs- und die Forschungsoffensive in dieser Legislaturperiode zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Ausbildungsoffensive werden bis zum Jahr 2011 weitere 1.000 Studienanfängerplätze zusätzlich geschaffen - 20.500 insgesamt. Gleichzeitig wird mit erheblichem Engagement die Qualität der Lehre an den Hochschulen verbessert. "Durch einen qualitativen und quantitativen Ausbau von Studienplätzen gewinnt Berlin für junge Menschen international an Attraktivität und sichert sich so ein Potenzial an Talenten und gut ausgebildeten Fachkräften, das aufgrund der demographischen Entwicklung entscheidend für die Bedeutung der Stadt sein wird", sagte Zöllner.

Masterplan Wissenschaft

„Wissen schafft“ Berlins Zukunft! Der Masterplan laden »

(25.06.2007; Masterplan Wissenschaft, 40434 Bytes)
Masterplan Ausbildungsoffensive

Masterplan - Ausbildungsoffensive
Vereinbarung zwischen der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und den Berliner Universitäten, den Berliner Fachhochschulen und den Berliner Kunsthochschulen laden »

(25.06.2007; Masterplan Ausbildungsoffensive, 110425 Bytes)


Der Masterplan in Stichpunkten

1. Ausbildungsoffensive: 1.000 zusätzliche Studienanfängerplätze und Steigerung der Qualität in der Lehre

  • Juniorprofessuren Lehre: Etablierung von Junior-Professuren mit Schwerpunkt Lehre
  • „Qualität voran": Gründung des „Berlin Institute of Professional Teaching in Higher Education" zur Verbesserung der Qualität in der Lehre
  • „Frauen in der Wissenschaft": Vorgezogene Nachfolgeberufungen von Junior-Professorinnen in den weniger feminisierten Fächern
  • Qualifizierung von FH-Profs: Berufsbegleitende Lehrqualifizierung für FH-Professoren
  • Tutorenprogramm: Beschäftigung zusätzlicher Tutoren
  • Seniorprofessoren: Weiterbeschäftigung von bewährten Professoren
Zusätzliche Mittel 2008 bis 2011: 35 Mio. Euro

2. Forschungsoffensive
  • Gegenfinanzierung erfolgreicher Exzellenzanträge
  • Vorlauffinanzierung zukunftsträchtiger Forschungsfelder
  • Einrichtung von Transferfonds zur Förderung anwendungsorientierter Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
  • Kostenintensive Berufungen in exzellenten Wissenschaftsgebieten
  • Gründung eines Fonds zur Ausfinanzierung von Stiftungsprofessuren
  • Etablierung von institutionenübergreifenden Wissensclustern u. a. entsprechend der Vorschläge der Wissenschaftskommission Berlin (z. B. Forum für transregionale Studien)
  • Flexibilisierung von Berufungen und Promotionsrecht für besondere Forschungszusammenhänge durch eine Novelle des BerlHG
  • Gründung einer gemeinsamen Tochterinstitution der Unis und der großen außeruniv. Institute, in der die exzellenten Forschungsbereiche als Einheit identifizierbar und gemeinsam im Bereich Spitzenforschung und Postgraduiertenstudium handlungsfähig sind
  • Berliner Wissenschaftspreis
  • Wissenskolleg des Regierenden Bürgermeisters zur Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Politik
Zusätzliche Mittel 2008 bis 2011: 150 Mio. Euro

Für die Verbesserung der Lehre an den Berliner Hochschulen wird das Land Berlin von 2008 bis 2011 insgesamt 57,6 Millionen Euro einsetzen. Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen den 14 Hochschulen und dem Land betonte Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: „Im Masterplan Wissen schafft Berlins Zukunft hat der Berliner Senat mit einer Ausbildungs- und einer Forschungsoffensive zwei entscheidende Bereiche in der Wissenschafts- und Forschungspolitik entschlossen angepackt: Die Ausbildungsoffensive eröffnet erheblich mehr Studienplätze als bisher, denn wir benötigen eine breite Basis hochqualifizierter junger Menschen. Mit 58 Millionen Euro zusätzlich bis 2011 werden wir die Zahl der Studienplätze deutlich erhöhen. Es geht aber nicht nur um die Quantität der Studienplätze, sondern vor allem auch um deren Qualität. Die Hälfte der Mittel (ca. 35 Millionen Euro) setzen wir für Qualitätsverbesserungen ein. Durch eine Verbesserung der Lehre werden die Studierenden in Berlin in Zukunft mehr Unterstützung erhalten. Wichtig ist, dass diese Ausbildungsoffensive zu einer sichtbaren Verbesserung der Studienbedingungen in Berlin führen wird. Wir müssen die große Chance nutzen, Ber-lin zu einem Magneten für Studierende und einem Top-Wissenschaftsstandort weltweit zu machen.“ mehr

Ausstattungs-, Kosten und Leistungsvergleich (AKL)

Mit dem Haushaltsstrukturgesetz 1996 (Artikel I, § 7 Absatz 2) wurde für die Hochschulen die Einführung eines differenzierten Kennzahlensystems mit dem Ziel der Erhöhung der Wirtschaftlichkeit gesetzlich vorgeschrieben. Hierzu hat HIS in Abstimmung mit den norddeutschen Ländern und den beteiligten Hochschulen die Methodik des Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleichs (AKL) entwickelt. Die Teilnahme der Hochschulen wurde vertraglich vereinbart.

Kontakt

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Bernhard-Weiß-Str. 6
D-10178 Berlin-Mitte

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Telefon 030 90227 5050


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