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Enquete-Kommission zu strukturellem Rassismus

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Bild: Integrationsbeauftragte des Berliner Senats

Der Anschlag in Hanau vor einem Jahr hat wiederholt gezeigt: Menschen mit Migrationsgeschichte können jederzeit zur Zielscheibe von Angriffen und diskriminierenden Handlungen werden. Häufig sind sie in ihrem Alltag strukturellem Rassismus ausgesetzt, wenn ihnen beispielsweise der Zugang zu Arbeit, Wohnraum oder dem Gesundheitssystem verwehrt wird.

Deshalb fordert die Integrationsbeauftragte zusammen mit dem Arbeitskreis Sinti und Roma, dem Jugendmigrationsbeirat Berlin, dem Berliner Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen und mit muslimischen Vertreter*innen des Islamforums Berlin die Einsetzung einer Enquete-Kommission im Berliner Abgeordnetenhaus zur Bekämpfung von strukturellem Rassismus im Land Berlin. 131 Migrant*innenorganisationen, Initiativen, Vereine und Privatpersonen haben sich dieser Resolution angeschlossen.

Am 25. März 2021, während der Internationalen Wochen gegen Rassismus, wurde die Resolution vor dem Abgeordnetenhaus an die Fraktionsspitzen der Berliner Regierungskoalition übergeben.

Übergabe der Resolution vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin
Übergabe der Resolution vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin
Bild: Integrationsbeauftragte

Resolution zur Einsetzung einer Enquete-Kommission zu strukturellem Rassismus

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Resolution zur Einsetzung einer Enquete-Kommission zu strukturellem Rassismus (Druckversion)

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