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Umsetzung des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation geflüchteter Menschen

Abstrakte Buntstift-Zeichnung: Eine Gruppierung von neun Portraits verschiedener Menschen mit offensichtlich unterschiedlicher Herkunft, Religion und Geschlecht als Zeichen für Diversität
Bild: Berliner Ideenlabor

Partizipation gestalten.

Impuls-Workshops für unser Miteinander in Berlin

Im Dezember 2018 hat der Berliner Senat das Gesamtkonzeptes zur Partizipation und Integration Geflüchteter beschlossen. Darin enthaltene Strategien und Vereinbarungen werden seitdem durch die Berliner Verwaltung und Stadtgesellschaft mit Leben gefüllt.
Dabei ist ein Baustein die Workshopreihe „Partizipation gestalten. Impuls-Workshops für unser Miteinander in Berlin“ der Berliner Integrationsbeauftragten, Katarina Niewiedzial.

Workshopreihe „Partizipation gestalten. Impuls-Workshops für unser Miteinander in Berlin“ der Berliner Integrationsbeauftragten

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Ideenlabor sind bis Ende 2021 mindestens neun Workshops zu zentralen flüchtlingspolitischen Themen geplant, wie
  • „Geflüchtete mit Behinderung“,
  • „Arbeitsmarktintegration für geflüchtete Frauen“ oder
  • „Qualität der Unterbringung im Land Berlin“.

Corona-bedingt finden die Workshops derzeit online statt.

Wie schon das Gesamtkonzept, sind auch die Workshops partizipativ gestaltet. Konkret bedeutet das, möglichst diverse Akteurinnen und Akteure an einen Tisch bringen. Dabei sollen die Perspektiven aus Verwaltung, Zivilgesellschaft, Trägern, Initiativen und von Betroffenen zusammengebracht und die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden.

Auf diese Weise sollen Lösungsansätze für Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung des Gesamtkonzepts identifiziert und praktikable Antworten entwickelt werden. Die Ergebnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung von bestehenden Maßnahmen. Die Workshops sind auch dafür da, das Vertrauen und die Wertschätzung zwischen Akteurinnen und Akteuren zu stärken, die von verschiedenen Seiten das gleiche Thema bearbeiten. Festgefahrene Denkmuster sollen so aufgebrochen und innovative Ideen entwickelt werden.

Die Workshops: Dokumentation

Workshop 1: „Verwaltung, Migrantenorganisationen und Geflüchteteninitiativen. Strukturelle Zusammenarbeit – brauchen wir mehr davon?“

Der erste Workshop widmete sich der Frage: „Verwaltung, Migrantenorganisationen und Geflüchteteninitiativen. Strukturelle Zusammenarbeit – brauchen wir mehr davon?“. Im November 2020 diskutierte Katarina Niewiedzial mit unterschiedlichen Expertinnen und Experten hierzu in konstruktiver Arbeitsatmosphäre. Unter Einsatz der Design Thinking Methode wurden viele Ideen zur Verbesserung der Zusammenarbeit entwickelt.

„Verwaltung, Migrantenorganisationen und Geflüchteteninitiativen. Strukturelle Zusammenarbeit – brauchen wir mehr davon?“

Zusammenfassung des ersten Workshops der Reihe am 16.11.2020.

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Workshop 2: „Sprachmittlung für Geflüchtete mit Behinderung. Wie inklusiv sind die derzeitigen Angebote?“

Bei dem zweiten Workshop der Reihe ging es um die Frage „Sprachmittlung für Geflüchtete mit Behinderung. Wie inklusiv sind die derzeitigen Angebote?“ Auch Senatorin Elke Breitenbach und Christine Braunert-Rümenapf, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, nahmen teil. Betroffene, Träger und Beteiligte aus der Verwaltung diskutierten Ideen und Lösungsansätze – davon u. a. wie mehr Transparenz in bestehende Strukturen und Netzwerke gebracht werden kann bis hin zur Entwicklung von Apps.

"Geflüchtete mit Behinderung - Wie können wir Angebote zur Sprachmittlung inklusiver gestalten?"

Zusammenfassung des zweiten Workshops der Reihe am 25.01.2021.

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