Veranstaltungen

Abitur - was nun ...? - Orientierungsveranstaltung für Studieninteressierte mit Blindheit oder Sehbehinderung vom 07. Mai bis 09. Mai 2018

Das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) ist eine Einrichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Es unterstützt blinde und sehbehinderte Studierende in allen an dem KIT angebotenen Studiengängen.
Jedes Jahr bietet das SZS Oberstufenschülerinnen und -schülern sowie Schulabsolventen mit Blindheit und Sehbehinderung aus dem deutschsprachigen Raum eine dreitägige Orientierungsveranstaltung in Karlsruhe an.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten für ein inklusives Studium an einer Universität.
Die Informationsveranstaltung ist so angelegt, dass sie sich an alle Studieninteressierte mit Sehschädigung unabhängig vom Studienort wendet.

Nähere Informationen finden Sie unter www.szs.kit.edu

Blickpunkt Auge - Rat und Hilfe bei Sehverlust

Mit der Initiative “Blickpunkt Auge – Rat und Hilfe bei Sehverlust” unterstützt der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin e. V. (ABSV) Augenpatienten auf vielfältige Weise dabei, sich mit der eigenen Augenerkrankung auseinanderzusetzen, den Alltag mit vermindertem Sehvermögen zu bewältigen sowie sich Selbstständigkeit und Mobilität zu bewahren.

In kostenfreien medizinischen Vorträgen erhalten die Betroffenen durch Experten der Augenheilkunde Informationen über häufig auftretende, schwere Augenerkrankungen, wie z. B. Katarakt (Grauer Star), Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) oder Glaukom (Grüner Star).
Im Anschluss an die Vorträge können die Teilnehmenden Fragen an die Referenten stellen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ABSV sowie spezialisierte Optiker des Low-Vision-Kreis e. V. informieren am Rande der Veranstaltung über Hilfmittel, Schulungen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten.
Außerdem können sich Betroffene in verschiedenen Selbsthilfegruppen zu gesonderten Terminen im ABSV zu Fragen des alltäglichen Lebens mit ihrer Erkrankung austauschen.

Beratungstermine

Barrierefreiheit in der Berlinischen Galerie

Nachdem das Landesmuseum bereits seit 2013 seine Sonderausstellungen regelmäßig für Menschen mit unterschiedlicher Art von Behinderung konzipiert und öffnet, liegt nun der Fokus auf der Dauerausstellung. Im Vordergrund des Kooperationsprojekts stand der gemeinsame Lernprozess an konkreten Praxisbeispielen: Wie muss ein Tastmodell von einem Kunstwerk beschaffen sein, damit blinde Menschen es optimal nutzen können? Welche Technologie eignet sich, um Informationen zu den Kunstwerken aufzubereiten – für blinde, sehende und gehörlose Gäste auf dem eigenen Smartphone? Wie müssen Orientierungshilfen und Leitsysteme gestaltet sein? Gemeinsam haben Vertreterinnen und Vertreter des Museums und des DBSV zukunftsfähige Lösungen diskutiert und entwickelt.

Weitere Informationen zur barrierefreien Sammlungspräsentation finden Sie unter
www.berlinischegalerie.de

Ausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“

Als erstes Ergebnis geht seit Oktober 2017 die blinden- und sehbehindertengerechte Präsentation der Ausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“ in den Praxistest. Sieben Tastmodelle, eine inklusive App-Tour mit 17 Stationen zu wichtigsten Werken sowie über 300 laufende Meter taktiles Bodenleitsystem: Mit diesen Angeboten entsteht ein Museumserlebnis mit mehreren Sinnen, das behinderten und nicht behinderten Menschen offen steht. Vermittlungsmedien, die den Tastsinn ansprechen, stehen damit gleichberechtigt neben dem Einsatz neuester Technologien.
Das Projekt „Kultur mit allen Sinnen“ ist eine Kooperation der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, gefördert durch die Aktion Mensch.

Angebote für Schulklassen

Für Schulklassen ab Sekundarstufe 1 bietet die Berlinische Galerie altersspezifisch ausgerichtete Rundgänge, die dialogisch und handlungsorientiert konzipiert sind. Unter fachkundiger Begleitung erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Entwicklung und die Vernetzung der Kunst in beiden Städten. Im Gespräch sowie durch Tasten und Hören erschließt sich die Ausstellung auf verschiedenen Ebenen.

Information und Buchung unter:
MuseumsInformation der Kulturprojekte Berlin GmbH
Tel.: (030) 2474-9888
E-Mail: museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de
Internet: www.berlinischegalerie.de

Theateraufführungen unter dem Motto "Der Hauptmann und sein Milljöh"

Die Hauptmann-von-Köpenick-Bühne bietet ein sehenswertes Programm rund um den Hauptmann. Besonders, wenn Sie das Berliner Original, Volksschauspieler Jürgen Hilbrecht, mit seinen Programmen unterhält. Ob mit seinem Solo-Theaterstück, seinen Otto-Reutter-Abenden oder seiner schwungvollen, spritzigen Stand Up Comedy “Der Hauptmann und sein Milljöh”.

Bei Interesse unbedingt melden unter:
Hauptmann von Köpenick Bühne
Tel.: (030) 533-4848 (Anrufbeantworter)

Kunst inklusive - Die Online-Galerie für Insider Art

“Viele Menschen mit Behinderung sind ungeheuer kreativ. Aber sie arbeiten oft im Verborgenen. Das wollten wir ändern“, sagt Bea Gellhorn, die Geschäftsführerin der Online-Galerie Insider Art. Mittlerweile zeigen schon über 150 Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen ihre Kunstwerke im Internet und finden auf diese Weise ein ganz neues Publikum.

Mit der Internet-Galerie für Insider Art hat die Initiatorin Bea Gellhorn einen Ausstellungsort erstmal im Kunstkontext für Künstlerinnen und Künstler mit jeder Art von Handicap geschaffen. Seit dem Start im Mai 2007 hat sich die Internet-Galerie zur größten Plattform für zeitgenössische bildende Kunst von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderungen in Deutschland entwickelt. Bea Gellhorn versteht ihr Projekt als Zeichen gelebter Integration und einen wichtigen Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit – daher hat sie auch den Begriff Insiderart geprägt, der Kunst von Menschen mit jeder Art von Behinderung einbezieht und ihren Kunstwerken einen Raum gibt. Im Gegensatz zur Outsider Art, die sich als eine Kunstform jenseits des etablierten Kunstbetriebs definiert, hat Insider Art einen inklusiven Anspruch und will Teilhabe am Kunstgeschehen ermöglichen. Mehr als 150 Künstlerinnen und Künstler sehen das genauso und stellen auf dieser Seite im Internet ihre Werke aus und bieten sie zum Verkauf an.

Deshalb sind weitere Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung eingeladen, ihre Arbeiten bei der Internet-Galerie einzureichen und sie dort kostenfrei auszustellen. In einer neuen Rubrik “Das Atelierfenster” können auch Einrichtungen und Werkstätten ihre künstlerische Arbeit und die dort entstandenen Kunstwerke präsentieren.

Die Online-Galerie will zudem nicht nur Ausstellungsplattform sein. Ziel sei es auch, den Künstlerinnen und Künstlern sowie auch den Ateliers Zugang zu Wissen und zum Kunstgeschehen zu eröffnen. “Nur so entsteht überhaupt die Chance auf ein möglichst selbstbestimmtes Arbeiten und Leben als Künstler und möglichen Erfolg.” Die Online-Galerie für Insider Art sorgt nicht nur für eine breite Öffentlichkeit und ständig wachsende Besucherzahlen, sondern schafft Vernetzung, bietet Beratung und Information und bemüht sich auch darum, behinderte Künstlerinnen und Künstler und ihre Anliegen gesellschaftlich und politisch selbstbewusst zu vertreten.

Weitere Veranstaltungshinweise

Weitere Veranstaltungshinweise sowie Nachrichten zur Barrierefreiheit finden Sie auf den folgenden Seiten: