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NASTIA

Im Sommer 2004 reist ein deutscher Student in den Donbass und begegnet Nastia, einer jungen Mutter. Zwischen ihnen entsteht eine fragile Hoffnung – auf ein anderes Leben, auf eine Zukunft, die damals noch möglich scheint. Die Inszenierung begleitet die beiden durch zwei Jahrzehnte, von Donezk nach Kyjiw, von Moskau nach Berlin, bis Nastias Spur im Nebel des Krieges verschwindet.

Ist Nastia die Frau in Donezk, die um ihr Überleben kämpft? Die in Kyjiw, die neu anfängt? Die in Moskau, die sich anpasst? Die in Berlin, die zwischen den Welten hängt? Oder ist sie all das zugleich – eine Frau, die sich ständig neu erfinden muss, weil die Welt es von ihr verlangt?

NASTiA ist kein Stück über die Ukraine. Es ist ein Stück, das aus der Ukraine heraus entstand. Andreas Merz und die ukrainische Autorin Kateryna Penkova, die er über das Theatre of Playwrights Kyiv kennenlernte, entwickeln die Geschichte gemeinsam – aus eigenen Erinnerungen, eigenen Brüchen und einer über zwanzig Jahre gewachsenen Verstrickung zweier Länder. Ihre Zusammenarbeit selbst ist Teil der Geschichte, die sie erzählen.

Was bleibt sind Splitter unterschiedlicher Lebensentwürfe – und die Frage, die das Stück dem nachlassenden Interesse an diesem Krieg entgegenstellt: Wie viel von Nastias Geschichte sind wir bereit zu hören?

MIT Tanya Kargaeva, Ali Berber Von Kateryna Penkova REGIE Andreas Merz AUSSTATTUNG Sonja Füsti DRAMATURGIE Miriam Fehlker MUSIK Mykola Lebed Video Serge Hahamidi PRODUKTIONSLEITUNG & SOCIAL MEDIA Jack Willenbacher REGIEASSISTENZ Anastasiia Horila PRESSE & SOCIAL MEDIA Jos Porath / Ksenia Romashenko

ANDREAS MERZ studierte Dramaturgie in München und Regie am Mozarteum Salzburg. Es folgten Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel und der Volksbühne Berlin. Seit 2011 arbeitet er als freier Regisseur im In- und Ausland. 2022 entschied er sich, seine Karriere in Russland aus Protest gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine nicht fortzusetzen. Seither engagiert er sich dafür, die Stimmen ukrainischer Künstler*innen im deutschsprachigen Raum hörbar zu machen.

KATERYNA PENKOVA absolvierte die Kyiv State Academy of Pop and Circus Arts im Fach klassisches Schauspiel. Sie ist Mitglied des Theatre of Playwrights Kyiv und war Finalistin mehrerer renommierter Dramenwettbewerbe, darunter Drama.UA und das Lyubimovka Festival. 2012 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Literaturwettbewerb Coronation of the Word; 2020 gehörte ihr Text Pork zu den Gewinnertexten des Stückewettbewerbs des Ukrainischen Instituts im Programm Transmission.UA.

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NASTIA

Uraufführung

Im Sommer 2004 reist ein deutscher Student in den Donbass und begegnet Nastia, einer jungen Mutter. Zwischen ihnen entsteht eine fragile Hoffnung – auf ein anderes Leben, auf eine Zukunft, die damals noch möglich scheint. Die Inszenierung begleitet die beiden durch zwei Jahrzehnte, von Donezk nach Kyjiw, von Moskau nach Berlin, bis Nastias Spur im Nebel des Krieges verschwindet.

Ist Nastia die Frau in Donezk, die um ihr Überleben kämpft? Die in Kyjiw, die neu anfängt? Die in Moskau, die sich anpasst? Die in Berlin, die zwischen den Welten hängt? Oder ist sie all das zugleich – eine Frau, die sich ständig neu erfinden muss, weil die Welt es von ihr verlangt?

NASTiA ist kein Stück über die Ukraine. Es ist ein Stück, das aus der Ukraine heraus entstand. Andreas Merz und die ukrainische Autorin Kateryna Penkova, die er über das Theatre of Playwrights Kyiv kennenlernte, entwickeln die Geschichte gemeinsam – aus eigenen Erinnerungen, eigenen Brüchen und einer über zwanzig Jahre gewachsenen Verstrickung zweier Länder. Ihre Zusammenarbeit selbst ist Teil der Geschichte, die sie erzählen.

Was bleibt sind Splitter unterschiedlicher Lebensentwürfe – und die Frage, die das Stück dem nachlassenden Interesse an diesem Krieg entgegenstellt: Wie viel von Nastias Geschichte sind wir bereit zu hören?

MIT Tanya Kargaeva, Ali Berber Von Kateryna Penkova REGIE Andreas Merz AUSSTATTUNG Sonja Füsti DRAMATURGIE Miriam Fehlker MUSIK Mykola Lebed Video Serge Hahamidi PRODUKTIONSLEITUNG & SOCIAL MEDIA Jack Willenbacher REGIEASSISTENZ Anastasiia Horila PRESSE & SOCIAL MEDIA Jos Porath / Ksenia Romashenko

ANDREAS MERZ studierte Dramaturgie in München und Regie am Mozarteum Salzburg. Es folgten Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel und der Volksbühne Berlin. Seit 2011 arbeitet er als freier Regisseur im In- und Ausland. 2022 entschied er sich, seine Karriere in Russland aus Protest gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine nicht fortzusetzen. Seither engagiert er sich dafür, die Stimmen ukrainischer Künstler*innen im deutschsprachigen Raum hörbar zu machen.

KATERYNA PENKOVA absolvierte die Kyiv State Academy of Pop and Circus Arts im Fach klassisches Schauspiel. Sie ist Mitglied des Theatre of Playwrights Kyiv und war Finalistin mehrerer renommierter Dramenwettbewerbe, darunter Drama.UA und das Lyubimovka Festival. 2012 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Literaturwettbewerb Coronation of the Word; 2020 gehörte ihr Text Pork zu den Gewinnertexten des Stückewettbewerbs des Ukrainischen Instituts im Programm Transmission.UA.

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