Mutter Courage und ihre Kinder
Furchtlos und zupackend bringt Anna Fierling ihr Geschäft durch wechselvolle Kriegszeiten und wird aus gutem Grund „Mutter Courage“ genannt. Ob inmitten verschiedener Regimenter oder zwischen den Fronten, umgeben von Gewalt, Hunger, drohenden Plünderungen – Mutter Courage will Gewinn machen. So wie es die „Großen“ auch tun mit dem Krieg. Nur dass sich ihr Einkommen auf den Umsatz mit Alkohol, Fleisch oder Leinenhemden stützt (wobei unter ihrem Ladentisch auch schon mal mit Waffen und Munition gehandelt wird). Alles, was dem Geschäft dient, ist ihr recht. Bloß ihre drei erwachsenen Kinder soll der Krieg gefälligst in Ruhe und am Leben lassen. Leider aber ist ihr Eilif zu mutig, der Schweizerkas zu ehrlich, und ihre stumme Kattrin hat ein zu großes Herz. Da sind der Mutter Courage weder ein Feldprediger, der bei ihr untertaucht, noch ein Koch, dem sie ihre Zuneigung schenkt, eine Hilfe: Sie wird auf ganz verschiedene Weise ihre Kinder an den Krieg verlieren.
Mit diesem im April 1941 in Zürich uraufgeführten Stück wollte Brecht zeigen, „daß der Krieg, der eine Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln ist, die menschlichen Tugenden tödlich macht, auch für ihre Besitzer. Daß er darum bekämpft werden muß.“ Der berühmte Theaterstoff hat angesichts heutiger Kriege nichts an Aktualität eingebüßt. Klug, unterhaltsam und mit scharfem Blick wird das Prinzip des Krieges auf einer menschlichen Ebene durchleuchtet.
Regie: Bettina Jahnke
Musikalische Leitung: Martin Klingeberg
Bühne & Kostüme: Dorit Lievenbrück
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Mutter Courage und ihre Kinder
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Furchtlos und zupackend bringt Anna Fierling ihr Geschäft durch wechselvolle Kriegszeiten und wird aus gutem Grund „Mutter Courage“ genannt. Ob inmitten verschiedener Regimenter oder zwischen den Fronten, umgeben von Gewalt, Hunger, drohenden Plünderungen – Mutter Courage will Gewinn machen. So wie es die „Großen“ auch tun mit dem Krieg. Nur dass sich ihr Einkommen auf den Umsatz mit Alkohol, Fleisch oder Leinenhemden stützt (wobei unter ihrem Ladentisch auch schon mal mit Waffen und Munition gehandelt wird). Alles, was dem Geschäft dient, ist ihr recht. Bloß ihre drei erwachsenen Kinder soll der Krieg gefälligst in Ruhe und am Leben lassen. Leider aber ist ihr Eilif zu mutig, der Schweizerkas zu ehrlich, und ihre stumme Kattrin hat ein zu großes Herz. Da sind der Mutter Courage weder ein Feldprediger, der bei ihr untertaucht, noch ein Koch, dem sie ihre Zuneigung schenkt, eine Hilfe: Sie wird auf ganz verschiedene Weise ihre Kinder an den Krieg verlieren.
Mit diesem im April 1941 in Zürich uraufgeführten Stück wollte Brecht zeigen, „daß der Krieg, der eine Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln ist, die menschlichen Tugenden tödlich macht, auch für ihre Besitzer. Daß er darum bekämpft werden muß.“ Der berühmte Theaterstoff hat angesichts heutiger Kriege nichts an Aktualität eingebüßt. Klug, unterhaltsam und mit scharfem Blick wird das Prinzip des Krieges auf einer menschlichen Ebene durchleuchtet.
Regie: Bettina Jahnke
Musikalische Leitung: Martin Klingeberg
Bühne & Kostüme: Dorit Lievenbrück
Zusätzliche Informationen: / anschl. Premierenfeier
Hinweise zu Ermäßigungen: Die Theaterkarten sind von Rückgabe und Umtausch ausgeschlossen!
Schüler*innen, Auszubildende, Studierende und FSJler*innen bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres, Schwerbehinderte (ab GdB 70), Ehrenamtliche des Landes Brandenburg sowie Empfänger*innen von Asylbewerberleistungen, Arbeitslosengeld und Grundsicherung haben Anspruch auf 30 Prozent Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis. Der entsprechende Nachweis ist bei Abholung der Karten vorzulegen.
Rollstuhlplätze und Begleitpersonen sowie weitere Rabatte sind nur über die Theaterkasse buchbar.
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