Im Nachkriegsdeutschland wurden Millionen Kinder in Kurheime geschickt doch statt Heilung erlebten viele dort systemische Gewalt. Zahlreiche der Verschickungskinder, darunter auch die Bestsellerautorin Sabine Ludwig und der Aktivist Detlef Lichtrauter, kehrten traumatisiert zurück. Anhand von Zeitzeugenberichten und Archivmaterial beleuchtet die Regisseurin lange verdrängte Erfahrungen, verflochten mit der eigenen Familiengeschichte. Parallel dazu sehen wir, wie das Jugendensemble des Deutschen Theaters ein Stück auf die Bühne bringt, das auf diesen Originaldokumenten und Erinnerungen basiert. Anhand der Stimmen Betroffener und der eigenen Familiengeschichte erzählt der Film von einem lange verdrängten Kapitel deutscher Geschichte. Mit dem abendfüllenden Dokumentarfilm Schwarze Häuser feiert die Berliner Regisseurin Katrin Sikora ihre Weltpremiere beim Filmfestival Achtung Berlin und ist dort für den Hauptpreis nominiert. Darüber hinaus ist Schwarze Häuser für den Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis beim DOK.fest München nominiert. Weitere Festivalteilnahmen sind bereits bestätigt. Wiedersehen mit Am Meer wird es schön sein Sikoras Filmteam begleitete während der Dreharbeiten die Entstehung der Spielklub-Produktion Am Meer wird es schön sein: Der Text für das Recherchetheaterstück entstand auf Grundlage einer Ausschreibung zum Thema Verschickungskinder von DT Jung*, der partizipativen Sparte des DT. 12 Jugendlichen brachten die Geschichten der Verschickungskinder in der Spielzeit 2023/24 auf die Bühne in der Box.