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Blicke in den Himmel. LIT:potsdam zu Gast bei Freunden

Im Abendlicht der St. Johanniskirche stellt Ulrich Woelk zwei Bücher vor, die auf unterschiedliche Weise um ähnliche Fragen kreisen – während das Licht, das durch die große Glasfront der 2013 renovierten Kirche fällt, allmählich den ersten Sternen weicht.

In „Die Einsamkeit des Astronomen“ wird dem Astrophysiker Frank Zweig nach dem Tod seines Vaters klar, dass nichts im Leben von Dauer ist. Kindheit und Jugend vergehen, die Liebe ist flüchtig und endet in Einsamkeit. Der Protagonist versucht, dem mit wissenschaftlichen Denken beizukommen. Doch kann das menschliches Handeln verändern? In seinem Wissenschaftsroman – oder ist es eine Persiflage darauf? – zeigt Ulrich Woelk psychoanalytisch genau, dass sich mit dem Beobachten das Beobachtete verändert.

In „Der Sommer meiner Mutter“ parallelisiert Woelk persönliche und politische Aufbrüche. Während auf den Straßen gegen den Vietnamkrieg protestiert wird, fiebert der elfjährige Tobias am Stadtrand von Köln der ersten Mondlandung entgegen. Zugleich trübt sich die harmonische Ehe seiner Eltern ein. Als im Nachbarhaus ein linkes, engagiertes Ehepaar einzieht, freunden sich mit den neuen Nachbarn an, und deren dreizehnjährige Tochter, Rosa, eigenwillig und klug, bringt Tobias nicht nur Popmusik und Literatur bei, sondern auch Berührungen und Gefühle, die fast so spannend sind wie die Raumfahrt.

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Blicke in den Himmel. LIT:potsdam zu Gast bei Freunden

LIT:potsdam 2026 "Die Sprache der Sterne"

Im Abendlicht der St. Johanniskirche stellt Ulrich Woelk zwei Bücher vor, die auf unterschiedliche Weise um ähnliche Fragen kreisen – während das Licht, das durch die große Glasfront der 2013 renovierten Kirche fällt, allmählich den ersten Sternen weicht.

In „Die Einsamkeit des Astronomen“ wird dem Astrophysiker Frank Zweig nach dem Tod seines Vaters klar, dass nichts im Leben von Dauer ist. Kindheit und Jugend vergehen, die Liebe ist flüchtig und endet in Einsamkeit. Der Protagonist versucht, dem mit wissenschaftlichen Denken beizukommen. Doch kann das menschliches Handeln verändern? In seinem Wissenschaftsroman – oder ist es eine Persiflage darauf? – zeigt Ulrich Woelk psychoanalytisch genau, dass sich mit dem Beobachten das Beobachtete verändert.

In „Der Sommer meiner Mutter“ parallelisiert Woelk persönliche und politische Aufbrüche. Während auf den Straßen gegen den Vietnamkrieg protestiert wird, fiebert der elfjährige Tobias am Stadtrand von Köln der ersten Mondlandung entgegen. Zugleich trübt sich die harmonische Ehe seiner Eltern ein. Als im Nachbarhaus ein linkes, engagiertes Ehepaar einzieht, freunden sich mit den neuen Nachbarn an, und deren dreizehnjährige Tochter, Rosa, eigenwillig und klug, bringt Tobias nicht nur Popmusik und Literatur bei, sondern auch Berührungen und Gefühle, die fast so spannend sind wie die Raumfahrt.

Zusätzliche Informationen: Einlass ab ca. 19:30 Uhr

Hinweise zu Ermäßigungen: Fördertickets inkludieren reservierte Plätze und ein kostenloses Getränk. Bitte holen Sie Ihren Bon dafür am Einlass ab.
Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Studierende, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende, Erwerbslose und Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Bitte Nachweis bei Veranstaltung vorzeigen.
Menschen mit Behinderung mit Merkzeichen "B" im Ausweis oder im Rollstuhl bezahlen den vollen Preis, die Begleitperson erhält freien Eintritt.

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Date:
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Date:
Tuesday, 07/July/2026 20:00
Venue:
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Address:
Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg
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