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ATT 2026: Die Spielzeit an einem Nachmittag

Am letzten Tag der ATT werfen wir einen Blick zurück auf die Spielzeit und den Stand der Gegenwartsdramatik. Welche Themen haben die Spielzeit geprägt, welchen Fragen widmete sich das Theater, welche neuen Herausforderungen entstanden? In der Neuauflage der Drama-Tische laden wir Dramatiker*innen, Theatermachende und Kolleg*innen ein, die letzte Spielzeit gemeinsam nachzubesprechen. Zu Beginn geben die neue Festivalleitung Lilly Busch und Dramaturg Johann Otten Einblicke in den Sichtungsprozess und in die Fragestellungen, die aus ihrer Perspektive daraus entstanden. Anschließend widmen sich die Teilnehmer*innen gemeinsam mit eingeladenen Expert*innen und den Atelierautor*innen in fünf Gesprächsrunden der vergangenen Theatersaison im Schnelldurchlauf. Zum Abschluss kommen wir noch einmal zusammen, um gemeinsam die Erkenntnisse des Tages und der abgelaufenen Spielzeit zu besprechen. Und danach: Ab auf die Terrasse und warmspielen für die Lange Nacht. Die Veranstaltung ist offen für Dramaturg*innen, Autor*innen und Theatermacher*innen. Wir bitten um Anmeldung bis zum 8. Juni unter . Zeitplan 11:30-12:00 Uhr Get Together 12:00-12:10 Uhr Begrüßung 12:10-12:40 Uhr Welche Themen prägten die Gegenwartsdramatik? Einblicke aus dem Sichtungsprozess der ATT mit Lilly Busch (Leitung ATT), Johann Otten (Dramaturg DT) 12:45-13:30 Uhr Roundtables 1 mit Calle Fuhr, Sunan Gu und den Atelierautor*innen 13:30-14:15 Uhr Mittagspause 14:15-15:00 Uhr Roundtables 2 mit Kevin Rittberger, Christiane Kühl und den Atelierautor*innen 15:00-16:00 Uhr Große Runde: Was wir aus dieser Spielzeit lernen können Roundtables 1 Zum Lachen auf der Bühne I: Komödie – Rückkehr und Lebendigkeit des Genres Mit Barbi Markovićs „Drei Schwestern“-Überschreibung eröffnen die ATT dieses Jahr mit einer „Dark Comedy“, von Kim de l’Horizon, Leo Meier und der Frankfurter Hauptschule sind dieses Jahr ebenfalls komödiantische Texte zu den ATT eingeladen. Auch die ATT-Atelierautor*innen schreiben mit Witz und Humor, Klipp Klapp. Gibt es einen Wiederauftritt der Komödie? Gäste: Atelierautor:innen (Marcus Peter Tesch, Simone Saftig, Gesa Geue) Journalistische Stücke: Recherchen im Theater In diesem Jahr gab es einige Inszenierungen, die journalistische Recherchen als Erzählanlass hatten und diese als performatives Ereignis auf die Bühne brachten, im Programm der ATT zeigt sich das an Calle Fuhrs Inszenierung „Krieg und Frieden“ und dem „Der Zauberer von Öz“ von Akın Emanuel Şipal. Welche Dramaturgien lassen sich hier finden, welche besonderen Produktionsumstände begleiten diese Inszenierungen, wie verändert sich das Arbeiten durch Faktentreue? Gast: Calle Fuhr Mehrsprachigkeit auf der Bühne: Der Einfluss aufs Schreiben Auf vielen Theaterbühnen erklingen heute Englisch, Türkisch, Farsi, Arabisch oder Gebärdensprache nebeneinander und miteinander. Was verändert sich, wenn verschiedene Sprachen, Stimmen und Zeichensysteme eine Aufführung prägen? Welche neuen Formen des Hörens, Verstehens und Wahrnehmens entstehen? Gast: Sunan Gu Roundtables 2 Zum Lachen auf der Bühne II: Komödie – Rückkehr und Lebendigkeit des Genres Mit Barbi Markovićs „Drei Schwestern“-Überschreibung eröffnen die ATT dieses Jahr mit einer „Dark Comedy“, von Kim de l’Horizon, Leo Meier und der Frankfurter Hauptschule sind dieses Jahr ebenfalls komödiantische Texte zu den ATT eingeladen. Auch die ATT-Atelierautor*innen schreiben mit Witz und Humor, Klipp Klapp. Gibt es einen Wiederauftritt der Komödie? Gäste: Atelierautor:innen (Marcus Peter Tesch, Simone Saftig, Gesa Geue) Auftritt von Rechts: Politische Stücke in Zeiten des Rechtsrucks Kulturarbeit unter dem Eindruck des Rechtsrucks: Im vergangenen Jahr gerieten Kultur und Theater mehr in den Fokus von Kulturkämpfen. Sollen Theater die gesamte Stadtgesellschaft abbilden? Nur den demokratischen Teil? Wie geht man mit politischen Angriffen künstlerisch um? Und gibt es Anzeichen von Appeasement in der Kunst? Gast: Kevin Rittberger Künstliche Intelligenz und Theater: Algorithmen auf der Bühne KI ist sowohl thematisch als auch in den Arbeitsprozessen im Theater angekommen: Einige dramatische Texte rücken das Verhältnis von Mensch und Maschine ins Zentrum, aber auch in die Arbeitsprozesse wird generative KI offensiv hineingeholt, als Co-Schreibpartner*in, performatives Gegenüber, Spieler*in oder sogar als Regisseur*in. Gast: Christiane Kühl

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