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Paris qui dort (Paris asleep)

Cinema Surreal

Paris qui dort (Paris asleep

Paris qui dort (Paris asleep

René Clair, F 1925, 59’, OmenglU
Vorfilm: Surprise!
René Clair ist der wohl lyrischste Regisseur unter den Filmemachern des frühen 20. Jahrhunderts. 1924 drehte er den dadaistischen Kurzfilm Entr’acte, der bis heute als einer der wichtigsten Beiträge zum frühen Film gilt. Im Jahr darauf entstand Paris schläft.
Ein junger Mann findet sich in einer Stadt wieder, in der alle Bewegung aufgehört hat. Nichts und niemand rührt sich mehr. Zunächst will es ihm amüsant erscheinen. Er findet einen erstarrten Dieb, der noch die geklaute Taschenuhr in den Händen hält, und erwägt, den Dieb zu bestehlen. Aber dann geht ihm immer mehr auf, was es wirklich bedeutet, wenn eine ganze Stadt stillsteht: alle Räder stehen still, aber vor allem alle Menschen schweigen, mit niemandem kann man reden, sich austauschen, und wenn es nur ein Gespräch über diesen seltsamen Zustand ist. René Clairs Film ist eine Parabel auf das, was wir wirklich brauchen – gegenseitige Anerkennung, gegenseitige Aufmerksamkeit.
Eintritt und Teilnahme kostenfrei.Keinen Anmeldung erforderlich.

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