„Hör mal zu“ – Talk mit dem Gerichtsarzt Dr. Bernd Kopetz
Obwohl schon im Rentenalter, sein Wissen ist immer noch gefragt. Zuletzt konnte man am 16. August in der MOZ lesen, wie der Rechtsmediziner Dr. Bernd Kopetz in einem Prozess um Körperverletzung seine Expertise zu einem angeblichen Schlag mit einem Pflasterstein abgab.
Der Rechtsmediziner ist dem Gericht eine wichtige Hilfe bei der Urteilssprechung. Viel Wissen und Erfahrung gehören dazu, um der Wahrheit ans Licht zu helfen. War es ein Unfall, war es Selbstmord oder war es Mord? Ob bei einer Leichenschau am Tatort oder bei der Obduktion im Sektionsaal – bei der Suche nach der Todesursache hat Bernd Kopetz oft erlebt: So wie es auf den ersten Blick scheint, ist es nicht.
Bernd Kopetz ist 1948 geboren, in Erfurt aufgewachsen, von 1968-1974 hat er an der Universität in Greifswald Medizin studiert und 1982 promoviert. Seinen Facharzt für gerichtliche Medizin absolvierte er unter Leitung des renommierten Rechtsmediziners Professor Dr. Otto Prokop (Charite Berlin). Er arbeitete in leitender Position an der Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow und war 1990/1991 Direktor des Instituts für gerichtliche Medizin unter Bundeswehrkommando. Nach dessen Abwicklung machte er sich selbstständig und eröffnete 1992 sein eigenes gerichtsmedizinisches Institut in Bad Saarow. Seitdem hat er hunderte Gutachten erstellt. Statt, wie ein „normaler Mediziner“, der angetreten ist, um Menschen zu heilen, steigt Bernd Kopetzt seit mehr als fünf Jahrzehnten in menschliche Abgründe. Von solchen realen Fällen erzählt er in dem Buch „Tod im Rapsfeld“, das er gemeinsam mit dem Strafverteidiger Bernd Hesse herausgebracht hat.
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„Hör mal zu“ – Talk mit dem Gerichtsarzt Dr. Bernd Kopetz
Die Spuren der Toten
© Johannes Leichsenring/Märkische Oderzeitung
Obwohl schon im Rentenalter, sein Wissen ist immer noch gefragt. Zuletzt konnte man am 16. August in der MOZ lesen, wie der Rechtsmediziner Dr. Bernd Kopetz in einem Prozess um Körperverletzung seine Expertise zu einem angeblichen Schlag mit einem Pflasterstein abgab.
Der Rechtsmediziner ist dem Gericht eine wichtige Hilfe bei der Urteilssprechung. Viel Wissen und Erfahrung gehören dazu, um der Wahrheit ans Licht zu helfen. War es ein Unfall, war es Selbstmord oder war es Mord? Ob bei einer Leichenschau am Tatort oder bei der Obduktion im Sektionsaal – bei der Suche nach der Todesursache hat Bernd Kopetz oft erlebt: So wie es auf den ersten Blick scheint, ist es nicht.
Bernd Kopetz ist 1948 geboren, in Erfurt aufgewachsen, von 1968-1974 hat er an der Universität in Greifswald Medizin studiert und 1982 promoviert. Seinen Facharzt für gerichtliche Medizin absolvierte er unter Leitung des renommierten Rechtsmediziners Professor Dr. Otto Prokop (Charite Berlin). Er arbeitete in leitender Position an der Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow und war 1990/1991 Direktor des Instituts für gerichtliche Medizin unter Bundeswehrkommando. Nach dessen Abwicklung machte er sich selbstständig und eröffnete 1992 sein eigenes gerichtsmedizinisches Institut in Bad Saarow. Seitdem hat er hunderte Gutachten erstellt. Statt, wie ein „normaler Mediziner“, der angetreten ist, um Menschen zu heilen, steigt Bernd Kopetzt seit mehr als fünf Jahrzehnten in menschliche Abgründe. Von solchen realen Fällen erzählt er in dem Buch „Tod im Rapsfeld“, das er gemeinsam mit dem Strafverteidiger Bernd Hesse herausgebracht hat.
Hinweise zu Ermäßigungen: Es gibt keine Ermäßigungen für Erwachsene. Der Eintritt ist unter 18 Jahren frei, deshalb melden Sie bitte Anzahl der jungen Gäste telefonisch an. Die Rufnummer lautet 01520 5136475
Rollstuhlfahrer melden sich bitte beim Einlass bei den Gästebetreuern.
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