– Person mit schwarz gekleidetem Oberteil tanzt barfuß auf einer Bühne, während im Hintergrund eine Projektion mit abstrakten Mustern und einer weiteren
© Dieter Hartwig
Das Wetter ist unsere unmittelbare Auseinandersetzung mit unseren Umwelten. Wir erfahren unser Klima und auch den Klimawandel vorrangig über das Wetter. Dabei bedeuten bestimmte Wetterphänomene sehr verschiedene Dinge: Was für Europäer heiß ist, kann in Äquatornähe als kühl wahrgenommen werden. Eine Woche Regen machen noch lange keine Regenzeit aus. Trotz dieser Unterschiede in der Wahrnehmung beeinflusst der Klimawandel das lokale Wetter aller Menschen. Im Verständnis für den Zusammenhang aller Wetterphänomene liegt vielleicht der Schlüssel zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Umwelten.
Der mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnete Choreograf Christoph Winkler macht in seinem neuesten Stück den Klimawandel für Kinder und Jugendliche erfahrbar. Es nutzt Tanz als eine der ältesten Ausdrucksformen, welche schon immer das Verhältnis des Menschen zur Natur und seiner direkten Umwelt dargestellt hat. Die Inszenierung greift traditionelle Tänze verschiedener Kulturen auf, die sich thematisch mit dem Wetter und der Natur beschäftigen. Gerahmt wird das Geschehen durch ein sich in Landschaften oder Wetterphänomene wandelndes Bühnenbild, das durch Holovisiontechnik entsteht.
Team
Konzept: Christoph Winkler
Tänzer*innen: Ridwan Rasheed, Michael Kaddu, Sophie Prins, Adamou Bancé
Video Editing & Graphic: Gabriella Fiore
Technische Leitung: Fabian Eichner
Ton: Björn Stegmann
3D Design: Martin Böttger
3D Programmierung: Matthias Härtig
Produktionsleitung: Carina Panther
Finanzmanagement: Transmissions