Die S-Bahn in Berlin befährt mit 15 Linien ein rund 330 Kilometer langes Streckennetz, zu dem fast 170 Bahnhöfe in der Region gehören. In der Berliner City fährt die S-Bahn größtenteils auf überirdischen Hochbahntrassen, Stationen erkennt man an dem grün-weißen S-Symbol.
Eine zentrale Achse des Nahverkehrs in Berlin ist die Ost-West-Trasse der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Westkreuz und Ostkreuz. Auf ihr verkehren die Linien S3, S5, S7 und S75 in Spitzenzeiten und bei idealen Bedingungen im Drei-Minuten-Takt. Sehenswert ist der Abschnitt zwischen dem Bahnhof Zoo und Alexanderplatz, auf dem die S-Bahn Sehenswürdigkeiten wie Siegessäule, Hauptbahnhof, Hackescher Markt und Museumsinsel passiert.
Wichtige Nord-Süd-Linien der S-Bahn sind die Linie S1 zwischen Oranienburg und Wannsee sowie die S2, die zwischen Bernau und Blankenfelde verkehrt.
Die sogenannte Ringbahn fährt auf einer Strecke von 37 Kilometern um die Berliner Innenstadt herum. Sie hält an 27 Bahnhöfen und benötigt für die Umrundung der Innenstadt etwa 60 Minuten.
An vielen Bahnhöfen der Ringbahn besteht Anschluss an S- und U-Bahnlinien, die in die Innenstadt oder die Außenbezirke Berlins führen. Wichtige Knotenpunkte der Ringbahn sind die Bahnhöfe Westkreuz, Gesundbrunnen, Ostkreuz und Südkreuz.
Die Ringbahn besteht aus den Linien S41 und S42: Linie S41 fährt im Uhrzeigersinn, die S42 gegen den Uhrzeigersinn. Die Ringbahn fährt tagsüber und zur Hauptverkehrszeit im 5-Minuten-Takt, abends im 10-Minuten-Takt.

