Die Berliner U-Bahn befährt mit 10 Linien ein Streckennetz von 146 Kilometern, zu dem 173 U-Bahnhöfe gehören. Charakteristisch ist die gelbe Farbe der Züge. Die meisten U-Bahnlinien fahren unterirdisch, einige aber auch auf Hochbahntrassen über der Erde.
Die berühmte und vielbesungene U-Bahnlinie U1 verbindet Friedrichshain- Kreuzberg mit der City West und dem Kurfürstendamm. Sie fährt vom U-Bahnhof Warschauer Straße durch Kreuzberg bis zur Uhlandstraße in Charlottenburg. Der östliche, oberirdische Teil ist der älteste des Berliner U-Bahnnetzes. Ein Erlebnis ist die Fahrt über die Oberbaumbrücke.
Die U-Bahnlinie U2 fährt zwischen den Stationen Ruhleben im Westen und Pankow im Nordosten und durchquert dabei die Innenstadt. Wichtige Haltestellen sind: Olympiastadion, Bahnhof Zoo, Potsdamer Platz, Stadtmitte, Alexanderplatz und Schönhauser Allee.
Die U7 ist mit einer Länge von 32 Kilometern und 40 Stationen die längste U-Bahnlinie Berlins. Sie durchquert die Berliner City auf einer südlichen Linie und verbindet den westlichen Bezirk Spandau mit dem Ortsteil Rudow im südöstlichen Bezirk Neukölln. Auf der Strecke geht es durch Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg und Neukölln bis nach Rudow.
Die U-Bahnlinie U6 fährt von Tegel im Norden bis nach Mariendorf im südlichen Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Wichtige Haltestellen und Knotenpunkte sind die Stationen Wedding, Friedrichstraße, Stadtmitte, Mehringdamm und Tempelhof.
Eine weitere Nord-Süd-Linie ist die U-Bahnlinie U8. Sie fährt von Wittenau über Gesundbrunnen, Alexanderplatz und Kottbusser Tor bis zur Hermannstraße in Neukölln.
Die U-Bahnlinie U9 verbindet die Osloer Straße im Wedding mit dem Stadtteil Steglitz und fährt durch Tiergarten und die City West mit dem Kurfürstendamm und dem Bahnhof Zoologischer Garten.
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