Tränenpalast: Bau und Ausstellung
Abschied und Sehnsucht, Hoffnung und Verzweiflung, Freude und Angst: Die 1962 errichtete Abfertigungshalle am Bahnhof Friedrichstraße diente der SED-Diktatur bis 1990 für die Ausreise aus der DDR nach West-Berlin. Als Ort schmerzvoller Trennungen bekam der architektonisch moderne Pavillon aus Stahl und Glas bald seinen passenden Namen: Tränenpalast.
Nach der Wiedervereinigung diente der Bau als Veranstaltungsort. Ab dem 14.09.2011 wird mit der Dauerausstellung "Grenzerfahrungen" an die deutsche Teilung erinnert. Die Ausstellung zeigt anhand von biografischen Beispielen, Originalobjekten und Zeitzeugeninterviews den Alltag im geteilten Deutschland.
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Tränenpalast
Tränenpalast
Außenansicht "Tränenpalast" © Ralf W. Stiebing
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(Bilder: v.v. medien-service gmbh; Accorhotels 2012; Berlin WelcomeCard; Berlinonbike.de; dpa; facebook)