Checkpoint Charlie
Der Checkpoint Charlie am Südende der Friedrichstraße war bis zur Wende ein alliierter Kontrollposten. Hier war von 1961 bis 1990 die einzige Übergangsstelle für Alliierte, Ausländer und Mitarbeiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland sowie für DDR-Funktionäre.
Am 27. Oktober 1961 standen sich hier sowjetische und amerikanische Panzer gefechtsbereit gegenüber. Anlass für die brisante Konfrontation war die Aufforderung der DDR-Grenzposten an Angehörige der US-Mission, sich beim Passieren des alliierten Kontrollpunktes auszuweisen. Am 29. Oktober 1961 entspannte sich die Lage wieder, nachdem zuerst die sowjetischen und wenig später auch die amerikanischen Panzer zurückgezogen wurden. Für Alliierte Zivilpersonen galt fortan eine Ausweispflicht.
Nach Öffnung der Sektorengrenze am 9. November 1989 wurde der Kontrollpunkt am 22. Juni 1990 abgebaut. Heute erinnert ein Nachbau an die Teilung der Stadt. Die Fotostrecke zeigt Builder aus 50 Jahren Geschichte des einst so brisanten Ortes mitten zwischen Kreuzberg und Friedrichshain.
Checkpoint Charlie in Berlin
Schauspieler Tom Luszeit spielt einen Volkspolizisten vor dem Nachbau einer alliierten Kontrollbaracke am Checkpoint Charlie in Berlin. © dpa
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(Bilder: Accorhotels 2012; Bahnhit Berlin; Berlin WelcomeCard; dpa; facebook)