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Das Internetangebot informiert aktuell und umfassend über alle Maßnahmen, Anlaufstellen und Zuständigkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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Opferhilfe

Unterstützung von Angeboten für Betroffene von politisch-extremistischer Gewalt, Antisemitismus, Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung

Interessenbekundungsverfahren Soforthilfefonds

Interessensbekundung zur Durchführung eines Modellprojektes zur
Einrichtung eines niedrigschwelligen Soforthilfe-Fonds im Kontext von
politisch-extremistischer Gewalt, Bedrohung und/oder Diskriminierung

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Allgemeine Informationen

Menschen, die von politisch-extremistischer Gewalt, von Diskriminierungen und Rassismus betroffen sind und leidvolle Erfahrungen machen müssen, brauchen individuelle Unterstützungsangebote, um das Erlebte besser verarbeiten zu können oder sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte und ihrer Selbstwirksamkeit zu unterstützen. In dem Handlungsfeld „Opferhilfe“ werden daher bestehende Angebote für Betroffene gestärkt und erweitert.

Das Land Berlin baut seit Jahren mit unterschiedlichen Landesprogrammen ein hilfreiches Netzwerk für Betroffene auf und weitet dies stetig aus. Mit der Umsetzung des Unterstützungsfonds verstärkt die Landeskommission Berlin gegen Gewalt bestehende Maßnahmen und unterstützt neue, innovative Ansätze, um das Hilfesystem zum Wohle der Betroffenen weiterzuentwickeln und auszubauen. Hierzu arbeitet sie mit anderen Fachverwaltungen, freien Trägern und den Communities eng zusammen. Eine Auflistung der für das Jahr 2021 geplanten Projekte finden Sie in der nachfolgenden Übersicht.

Berlin Antidiskriminierungs-App - App AnDi

Das neue Angebot der Landesstelle für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung (LADS) wurde mit Mitteln des Unterstützungsfonds erweitert. Die AnDi-App ist ein niedrigschwelliges und mehrsprachiges Tool, das den Weg zu Beratungs-und Meldestellen vereinfacht und helfen soll, Diskriminierung sichtbar zu machen. Hier finden Sie weitere Informationen zu AnDi sowie die Download-Links:

Monitoring- und Registerstellen

Dokumentation von Antiziganismus in Berlin

Das Projekt setzt seinen Schwerpunkt auf die systematische Dokumentation von antiziganistisch motivierten Vorfällen und Stärkung der Opfer der Diskriminierung durch Erstberatung, Aufklärungsarbeit über Handlungsmöglichkeiten, Begleitung zu Beratungsinstanzen sowie Empowermentarbeit.

Amaro Foro e.V.
Weichselplatz 8
12045 Berlin
Tel.: (030) 43205373 und 017627646671
E-Mail an Amaro Foro e.V.

EACH ONE Antidiskriminierung

EACH ONE bietet Beratung für Schwarze, Afrikanische und Afrodiasporische Menschen in Berlin in allen Fällen von Diskriminierung an. Wir beraten nach dem Prinzip des Empowerments und der Parteilichkeit, das heißt, dass die Ratsuchenden mit ihrer Geschichte, ihren Wünschen und Interessen im Mittelpunkt stehen. Konkret bietet EACH ONE eine Erst- und Verweisberatung an. In der sozialen Beratung finden junge Menschen eine punktuelle sowie begleitende Unterstützung.
Der EACH ONE Monitor macht das Phänomen Anti-Schwarzen Rassismus auf situierte und umfassende Weise sichtbar. Die gewonnen Erkenntnisse bilden die Grundlage für effektive Maßnahmen und Strategien zum Schutz Schwarzer Menschen gegen Diskriminierung. Die Erkenntnisse aus dem Monitoring-Prozess sowie weitere Fachliteratur zum Thema Anti-Schwarzer Rassismus werden im intersektionalen EACH-ONE-Archiv gesammelt und bereitgestellt.

Each One Teach One (EOTO) e.V.
Each One
Müllerstraße 56-58
13 349 Berlin
Tel.: (030) 983 224 177
E-Mail an Each One Teach One (EOTO) e.V.

Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)

RIAS hat in Kooperation mit jüdischen und nicht-jüdischen Organisationen ein Meldesystem für antisemitische Vorfälle in Berlin aufgebaut. Hier können in drei Sprachen antisemitische Vorfälle gemeldet werden. Die Meldungen und eigene Recherchen werden systematisiert, analysiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei Bedarf vermittelt RIAS professionelle Beratungsangebote für Betroffene, deren Angehörige oder Zeuginnen und Zeugen von Antisemitimus.

Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK)
Gleimstraße 31,
10437 Berlin
Postadresse: Postfach 58 03 50,
10413 Berlin
Tel.: (030) 817 985 810
E-Mail an RIAS Berlin

Koordinierungsstelle der Berliner Register

Register sind Dokumentationen von rassistisch, antisemitisch, LSBTIQ*-feindlich, antiziganistisch, rechtsextrem, rechtspopulistisch und anderen diskriminierend motivierten Vorfällen, die sich in den Berliner Stadtbezirken ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürgerinnen und Bürgern bei verschiedenen Anlaufstellen, die über die Bezirke verteilt sind, gemeldet und an die Koordinierungsstellen der Register weitergeleitet. Dort werden sie gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht.

Koordinierungsstelle der Berliner Register
Berliner Register, Sewanstr. 43,
10319 Berlin
E-Mail an Koordinierungsstelle der Berliner Register

Beratungsstellen

Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB)

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) ist eine nicht-staatliche und unabhängige Beratungsstelle primär für in Berlin lebende Menschen, die rassistische und damit zusammenhängende Diskriminierungserfahrungen machen (People of Color bzw. Schwarze Menschen, Muslima und Muslime, Romnja und Romaa, Sintizas und Sinti, Jüdinnen und Juden, Menschen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrung und/oder andere).

Die Beratungsstelle besteht aus einem fachübergreifendem Team und berät/unterstützt Menschen die rassistisch oder aufgrund ihrer Religion, Sprache, Ihres Geschlechts, als Trans, Inter oder Queere Person, wegen Behinderung, Klassenzugehörigkeit, Alter oder auch mehrfach diskriminiert werden/worden sind. Das Projekt setzen sich für soziale, rechtliche und politische Gleichbehandlung von Betroffenen ein.

Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBBADNB des TBB
c/o Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg
Oranienstraße 53
10969 Berlin
Tel.: (030) 61 30 53 28
Fax.: (030) 61 30 43 10
E-Mail an Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBBADNB des TBB

ReachOut

ReachOut berät Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und dokumentiert die Angriffe. Die Situation und die Perspektive der Betroffenen stehen im Zentrum der Arbeit. Außerdem bietet das Team im Rahmen der Präventions- und Bildungsarbeit Veranstaltungen, Workshops und Seminare an.

ARIBA e.V./ReachOut
Beusselstr. 35, Hinterhaus
105535 Berlin
Tel.: 030-69 56 83 39
E-Mail an ReachOut-Berlin

OPRA - Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt

Das Projekt des Trägers Ariba e.V. bietet psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt. Betroffene und deren Angehörige erhalten hier Aufklärung und Beratung über Trauma und mögliche Traumafolgen, Bewältigungsstrategien bei Symptomen (wie Angst, Schlafprobleme, etc.), psychische Folgen von Rassismus, Rechtsextremismus und Viktimisierung. Bei Bedarf werden weitere Hilfsangebote durch das Projekt vermittelt.

OPRA – Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt
Beusselstrasse 35 (Hinterhaus)
10553 Berlin
Tel.: (030) 92 21 82 41 (Anrufbeantworter)
E-Mail an OPRA – Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt

EACH ONE Antidiskriminierung

EACH ONE bietet Beratung für Schwarze, Afrikanische und Afrodiasporische Menschen in Berlin in allen Fällen von Diskriminierung an. Wir beraten nach dem Prinzip des Empowerments und der Parteilichkeit, das heißt, dass die Ratsuchenden mit ihrer Geschichte, ihren Wünschen und Interessen im Mittelpunkt stehen. Konkret bietet EACH ONE eine Erst- und Verweisberatung an. In der sozialen Beratung finden junge Menschen eine punktuelle sowie begleitende Unterstützung.
Der EACH ONE Monitor macht das Phänomen Anti-Schwarzen Rassismus auf situierte und umfassende Weise sichtbar. Die gewonnen Erkenntnisse bilden die Grundlage für effektive Maßnahmen und Strategien zum Schutz Schwarzer Menschen gegen Diskriminierung. Die Erkenntnisse aus dem Monitoring-Prozess sowie weitere Fachliteratur zum Thema Anti-Schwarzer Rassismus werden im intersektionalen EACH-ONE-Archiv gesammelt und bereitgestellt.

Each One Teach One (EOTO) e.V.
Each One
Müllerstraße 56-58
13 349 Berlin
Tel.: (030) 983 224 177
E-Mail an Each One Teach One (EOTO) e.V.

OFEK e.V.

Beratungs- und Interventionsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, Opferberatung nach antisemitischen Vorfällen,
Einzel- und Gruppenberatungen, Intervention

Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)

Tel.: (030) 61 08 04 58 oder 0176 45 87 55 32
Hotline: Montag von 16 bis 18 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr, Mittwoch und Freitag von 12 bis 14 Uhr
E-Mail an: Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

Sensibilisierung der Opferperspektive

CURA - Opferfonds rechte Gewalt

Der Opferfonds CURA unterstützt Betroffene rechter Gewalt mit finanziellen Mitteln. 1993 als Verein gegründet und 2004 in die Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung überführt, hat CURA bereits in 320 Fällen Betroffene finanziell unterstützt.

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
Tel.: (030) 240 886 10
Fax: (030) 240 886 22
E-Mail an CURA

Maßnahmen mit Bezug LSBTI

L-Support e.V.

Niedrigschwellige Anlaufstelle und psychosoziale Begleitung für lesbische Betroffene homo- und transphober Gewalt.

L-SUPPORT e.V.
Potsdamer Str. 139
10783 Berlin

Hotline: (030) 459 618 65, Samstag und Sonntag von 17 bis 19 Uhr
E-Mail an L-SUPPORT e.V.

LesMigraS

Opferhilfe- und Fachberatungsstelle für lesbische, bisexuelle und transgeschlechtliche Betroffene von homo- und transphober Gewalt.

LesMigraS
Kulmer Str. 20a
10783 Berlin
Tel.: (030) 21 91 50 90
Fax: (030) 21 91 70 09
E-Mail an LesMigraS

MANEO

Opferhilfe und Fachberatungsstelle für schwule und bisexuelle Betroffene von homo- und transphober Gewalt.

MANEO
c/o Mann-O-Meter e.V.
Bülowstraße 106
10783 Berlin

Fax: 030-236 381 42
E-Mail an MANEO
Webseite MANEO

Schwules Überfalltelefon:
Tel: 030-216 33 36
(täglich 17-19 Uhr)

Servicestelle PROAKTIV

Die Opferhilfe Berlin e.V. setzt mit diesem Modellprojekt den proaktiven Ansatz um. Denn noch immer finden viel zu wenig Betroffene im Notfall den Weg in das Hilfesystem. Das soll sich mit dem neuen Ansatz ändern. Mit wichtigen Kooperationspartnern wird ein Weg vorbereitet, der Opfern nach dem Gewalterlebnis einen Fallmanager an die Seite stellt. So werden sie gezielt und niedrigschwellig durch das Hilfesystem gelotst und erhalten die richtige Unterstützung. Dies geschieht selbstverständlich freiwillig und nur mit dem Einverständnis der Betroffenen. Aus den Mitteln des Unterstützungsfonds wird hierfür eine Datenbank erstellt, aus der perspektivisch ein Hilfeportal für Betroffene entsteht.

Opferhilfe Berlin e.V.
Lübecker Str. 52
10559 Berlin
Tel.: (030) 3952867
E-Mail an Servicestelle PROAKTIV

Weitere Maßnahmen und Projektförderungen sind in der Planung. Wir werden Sie hierzu weiter informieren.