25 gegen Gewalt

Ein Herz auf Rollschuhen trägt einen Erste-Hilfe-Koffer - Aufschrift: „Dein persönliches Erste-Hilfe-Set!“

25 Ideen gegen Gewalt aufgeteilt auf 5 Postkarten – zu ihrem 25jährigen Bestehen legt die Landeskommission diese in Cafés, Kneipen und Jugendclubs aus und teilt sie so mit Berlin. Unterstützt wird die Aktion durch eine Social-Media-Kampagne auf Instagram und Facebook.
Entwickelt wurden die Postkarten zusammen mit der Kooperative Berlin, um insbesondere Jugendlichen eine schnelle Hilfe an die Hand zu geben und für die entsprechenden Themen zu sensibilisieren.

Stress in der U-Bahn?

So einfach kannst du Zivilcourage zeigen:

  1. Hilf, aber bring dich selbst nicht in Gefahr.
  2. Ruf die Polizei unter 110.
  3. Kümmere dich um Opfer.
  4. Bitte andere um Mithilfe.
  5. Präg dir die Merkmale der Tatperson ein.

Damit deine intimsten Selfies nur in deinem Fotoalbum landen.

Schütze deine Daten im Netz!

  1. Verwende ein Pseudonym.
  2. Überlege, welche Fotos nur für deine Freunde und welche für die Öffentlichkeit bestimmt sind.
  3. Veröffentliche nur die Daten, die notwendig sind.
  4. Beschränke den Datenzugriff.
  5. Ermögliche Dritten keinen Zugriff auf deine Profildaten.

Fertig gemacht werden im besten Fall nur deine Hausaufgaben und nicht du.

Falls doch, sind hier 5 erste Schritte, um dich gegen
Mobbing zu wehren:

  1. Such dir moralischen Rückhalt bei Verbündeten an der Schule.
  2. Leg ein Mobbing-Tagebuch an und protokolliere die Übergriffe.
  3. Fordere Mitschüler_Innen und Lehrer_Innen schriftlich dazu auf, unerwünschtes Verhalten zu unterlassen.
  4. Wenn das nicht hilft, wende dich an eine Vertrauenslehrkraft oder die Schulleitung.
  5. Such dir professionelle Hilfe – Mobbing ist nicht allein dein Problem.

Ein Klaps auf den Po ist kein Scherz, sondern eine Grenzüberschreitung!

So wehrst du dich gegen sexistische Übergriffe:

  1. Reagiere sofort, entschlossen und direkt.
  2. Nimm dir den Raum, der dir zusteht und sei laut.
  3. Sprich Personen in deiner Nähe an und bitte sie um Mithilfe. Wenn andere betroffen sind, greif ein, aber bleib ruhig.
  4. Du kannst den Vorfall bei der Polizei anzeigen. Das geht auch online.
  5. Rede danach mit deinen Freundinnen und Freunden darüber.

Falls doch mal was passiert, musst du da nicht alleine durch.

Das kannst du tun, wenn du einmal Opfer von körperlichen Übergriffen wirst:

  1. Stell Öffentlichkeit her! Werde laut!
  2. Ruf die Polizei unter 110 und / oder die Feuerwehr unter 112.
  3. Hol dir ärztliche Hilfe. Berlin hat eine Gewaltschutzambulanz.
  4. Schreib ein detailliertes Gedächtnisprotokoll für eine spätere Anzeige. Das geht auch online bei der Polizei.
  5. Geh zu einer Beratungsstelle. Dort bekommst du weitere Informationen.