FAQs - Häufig gestellte Fragen

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Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (Frequently asked Questions, FAQs) über freiwilliges Engagement während der Corona-Pandemie.

Kann ich mich derzeit freiwillig engagieren?

Es gibt viele Möglichkeiten, anderen zu helfen, ohne direkten persönlichen Kontakt zu haben. Zum Beispiel über das Telefon, soziale Medien oder im Internet.

Bevor Sie bei Ihrem Engagement persönlichen, physischen Kontakt zu anderen Menschen haben, sollten Sie folgende Fragen klären:
  • Haben Sie den Verdacht, selbst am Coronavirus (Covid-19) erkrankt zu sein? Haben Sie derzeit entsprechende Krankheitssymptome?
  • Waren Sie in den letzten Wochen dienstlich oder privat in einem der Risikogebiete? Bitte beachten Sie die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung, insb. § 8 Häusliche Quarantäne für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland.
  • Hatten Sie persönlichen Kontakt zu einer infizierten Person oder Menschen, die als Vorsichtsmaßnahme Quarantäne verordnet bekommen haben?

Falls ja, sollten Sie zurzeit kein freiwilliges Engagement ausüben, das einen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen erfordert.

Menschen, die den Risikogruppen angehören, sollten ebenfalls kein Engagement ausüben, bei dem sie physischen Kontakt mit Menschen haben, die nicht in Ihrem Haushalt leben.

Was muss ich beachten, wenn ich bei meinem Ehrenamt direkten, physischen Kontakt zu anderen Menschen habe?

Befolgen Sie die kommunizierten Schutzmaßnahmen des Robert Koch Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
  • Mehrmals täglich sorgfältig Hände waschen
  • Mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen halten
  • Möglichst nur Kontakt zu einer weiteren Person außerhalb des Haushalts (die idealerweise in direkter Umgebung lebt)
  • Insbesondere beim Kontakt mit Risikopersonen ist das Tragen einer sogenannten Mund-Nase-Bedeckung dringend empfohlen.

Das Tragen einer Schutzmaske im öffentlichen Raum kann nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts ein zusätzlicher Beitrag dazu sein, die Verbreitung von Corona zu verringern, allerdings sollten weiterhin alle prioritären Maßnahmen wie Abstand halten und Händehygiene, eingehalten werden.

Weisen Sie Menschen, mit den denen Sie in Kontakt stehen, darauf hin, dass sie sich ebenso verhalten sollen.

Bleiben Sie informiert: Die Senatskanzlei stellt aktuelle Informationen rund um das Thema Corona über www.berlin.de/corona zur Verfügung.

Was sind Engagementformen mit einem geringen Infektionsrisiko?

Sie müssen nicht unbedingt physisch Kontakt haben, um anderen Menschen zu helfen. Die digitale Kommunikation macht vieles möglich, ohne dass man sich oder andere einem Infektionsrisiko aussetzt.

Weitere Möglichkeiten:
  • Von Zuhause aus engagieren (Übersetzungsdienste, fachliche Beratung gemeinnütziger Organisationen, über Social Media dazu aufrufen, drinnen zu bleiben etc.)
  • Den direkten Nachbarn Hilfe anbieten (z.B. Einkaufen gehen, Erledigungen machen) und dabei den gebotenen Abstand halten.
  • Spenden und Gutscheine von Firmen (z.B. Restaurants, Einzelhändler) erwerben, die gerade geschlossen sind.
  • Im Treppenhaus Nothilfe-Telefonnummern aufhängen für Menschen, die sich nicht im Internet informieren können.
  • Menschen anrufen, die im Moment wenig Kontakt zu anderen haben.
  • Sich bei Trägern von Besuchsdiensten u. a. für die telefonische Betreuung von älteren Menschen melden (Kontaktstellen PflegeEngagement, Silbernetz)

Wo gibt es besonderen Bedarf?

Wichtig ist es, denen zu helfen, die zu den Risikogruppen (Lebensältere, Vorerkrankte) gehören und wegen der Ansteckungsgefahr ihre Wohnung oder Haus nicht verlassen können. Es gibt Menschen, die schon im „normalen“ Alltag wenig soziale Kontakte haben. Wenn diese auch noch wegfallen, kann das zu Vereinsamung und Isolation führen. Durch den Kontakt mit Freiwilligen und Hilfsangeboten soll gezeigt werden, dass Mitmenschen sich um Betroffene kümmern und Unterstützung verfügbar ist.

Welche Beschränkungen gelten, wenn ich mich engagiere und dabei im öffentlichen Raum aufhalte?

Gemäß der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung gelten Beschränkungen bezüglich des Aufenthalts im öffentlichen Raum im Freien, insbesondere auf Straßen, Wegen, Plätzen und in Grünanlagen, in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages nicht für die Ausübung ehrenamtlicher Tätigkeiten. Bei einer Kontrolle ist die glaubhafte mündliche Versicherung über den Zweck des ehrenamtlichen Einsatzes ausreichend.