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Hygienekonzept der Stadtbibliothek Reinickendorf

Hygienekonzept FB Bibliotheken – Aktualisierung

Diese Verschriftlichung des bereits im Kontext der schrittweisen Wiedereröffnung nach der ersten pandemiebedingten Schließzeit seit dem 11.05.2020 in den Bibliotheken des Bezirks Reinickendorf umgesetzten Hygienekonzepts, basiert auf den jeweils aktuellen Vorschriften der Verordnung des Senats über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
In der vorliegenden Form bezieht sich das Hygienekonzept auf das jeweils aktuelle Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen im Land Berlin der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Zudem sind das Maßnahmenkonzept des Bezirksamts Reinickendorf bzw. die Tagesmeldungen der Dienstelle zu Verhaltensempfehlungen- und Anweisungen, die sich auf Hygieneregeln zur Eindämmung der Pandemie beziehen, für den Dienstbetrieb maßgeblich.

Das Hygienekonzept wird – unter Berücksichtigung der jeweiligen Veränderungen in den Verordnungen des Senats und den bezirklichen Vorgaben – laufend angepasst.
Das bedeutet, es können nachfolgend Punkte enthalten sein, die aufgrund einer aktuellen Verordnung nicht zur Anwendung kommen.
Über die aktuellen Benutzungsmöglichkeiten informiert die Webseite
https://www.berlin.de/stadtbibliothek-reinickendorf/

Die hier formulierten Regeln gelten für Beschäftigte sowie für Besucherinnen und Besucher der Bibliotheken des Bezirks.

HYGIENEREGELN

  • Abstand halten:
    mindestens 1,5 m – im gesamten Gebäude, einschließlich der Sanitäranlagen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Ansprachen Auge-in-Auge/mit geringem Abstand vermeiden.

In allen Publikumsbereichen und Gängen, gemeinschaftlich genutzten Räumen des Gebäudes ist das Tragen einer FFP2-Maske für Besucherinnen und Besucher ab 14 Jahren Pflicht, dies gilt grundsätzlich nicht für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahrs. Für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren wird das Tragen einer FFP2-Maske empfohlen.
Beschäftigte tragen bei direktem Kontakt mit anderen Personen, auch in den internen Bereichen, eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung, mind. eine OP-Maske. Beratungen im Publikumsbereich können nur an Auskunftstheken mit geeigneten Spuckschutzvorrichtungen durchgeführt werden, auch hier wird mind. eine OP-Maske getragen. Lediglich sitzend am Arbeitsplatz im internen Bereich und bei Einhaltung der Vorgaben der Dienststelle zur Raumbelegung kann sie abgenommen werden.

Die Husten- und Niesetikette ist einzuhalten: Husten und Niesen in die Armbeuge.

Händehygiene mit Flüssigseife und Einmalhandtüchern (sind in den Sanitärräumen vorzuhalten)
Spender zur Händedesinfektion können in den Eingangsbereichen genutzt werden.
Mit den Händen nicht in das Gesicht fassen (v. a. keine Schleimhäute berühren).
Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen (Ellbogen etc. nutzen).

GEBÄUDE- UND RAUMHYGIENE

Zutritts- und Nutzungsbeschränkungen des fließenden Nutzungsverkehrs::

Der Zutritt in die Bibliotheken wird über Einkaufskörbe gesteuert, dabei kommt, wo als erforderlich erachtet, ein Wachschutz zum Einsatz. Für die maximale Anzahl der sich gleichzeitig in den Publikumsflächen aufhaltenden Personen wird grob die Flächenkennzahl von 5 qm pro Person zugrunde gelegt. Der Zutritt zu den Publikumsbereichen ist nur mit einem 2G Nachweis möglich, d.h. es dürfen grundsätzlich nur geimpfte und genesene Personen die Räumlichkeiten der Stadtbibliothek betreten.
Ausgenommen von der 2G-Regel sind Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können; sie müssen mittels eines PCR-Tests negativ getestet sein und die Impfunfähigkeit mittels einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, die ab 6 Jahren negativ getestet sein müssen sind ebenfalls hiervon ausgenommen. Bei Schülerinnen und Schülern (unter 18 Jahre), die einer regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, gilt als Nachweis der Schülerausweis oder eine BVG-Schülerkarte. In den Schulferien in Berlin müssen Schülerinnen und Schüler einen Nachweis eines max. 24 Stunden alten negativen Antigen-Test vorweisen, um die Bibliothek betreten zu dürfen.
Der Nachweis der Impfung oder Genesung sollte, wenn möglich, digital verifizierbar sein (durch Vorlage eines QR-Codes, auch in einer ausgedruckten Form) Impfpässe werden allerdings auch akzeptiert. Ebenfalls muss ein Lichtbildausweis zum Abgleich des Namens vorgelegt werden.
Auch der Nachweis der Impfung oder Genesung entbindet nicht von der Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase mit einer FFP2-Maske.
Grundsätzlich sollen sich Personen so kurz wie möglich in den Innenräumen aufhalten.

Aus- und Eingänge werden getrennt, wo möglich.
Abstandsmarkierungen in Eingangs- und Wartebereichen, ggf. auch in Sanitärbereichen
OPACs können genutzt werden.
Selbstverbuchungsanlagen sind, soweit möglich, räumlich entfernt voneinander positioniert.
Ein besonders Wegeleitsystem und Informationsaushänge (hinsichtlich der Händehygiene Informationsblatt der BzGA) sind in allen Bibliotheken installiert.

Arbeitsplätze

Arbeitsplätze mit und ohne PCs zur Nutzung durch Besucherinnen und Besucher sind als Einzelarbeitsplätze nutzbar. Weitere Einzelplätze sind nach den räumlichen Gegebenheiten ebenfalls nutzbar. Gruppenarbeitsplätze können je nach räumlichen Gegebenheiten für bis zu drei Personen angeboten werden. Auch an den festen Plätzen besteht stets die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen OP-Maske; an den Gruppenarbeitsplätzen muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Lüftung

Eine regelmäßige Lüftung alle 45 Minuten aller internen Bereiche und der Publikumsbereiche wird sichergestellt. Bei geeigneter Außentemperatur erfolgt für die Publikumsbereiche eine Dauerlüftung. Dies gilt insbesondere bei Veranstaltungen und in Räumlichkeiten, die von anderen Fachbereichen des Amtes für Weiterbildung und Kultur, z.B. der Volkshochschule etc. genutzt werden.
Die Nutzung von Fahrstühlen kann nur einzeln und vorwiegend für mobilitätseingeschränkte Personen erfolgen.

Reinigung

Die Reinigung der Einrichtung durch die Reinigungskräfte erfolgt täglich. Folgende Areale sind besonders gründlich zu reinigen oder zu desinfizieren:
  • Sanitärräume
  • Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie Umgriffe der Türen
  • Tische
  • Handläufe
  • Lichtschalter
    Arbeitsplätze in Servicebereichen werden regelmäßig desinfiziert.
    Selbstverbuchungsautomaten werden regelmäßig desinfiziert (Displaybereiche ausgeschlossen, da für Produkte nicht zugelassen, hier Einsatz Glasreiniger)

PERSONAL(PLANUNG)

Seit dem 24.11.2021 gelten laut Infektionsschutzgesetz 3G Regelungen am Arbeitsplatz. Das bedeutet, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek Reinickendorf haben ihre Impfung oder Genesung nachgewiesen oder weisen bei Dienstantritt ein tagesaktuelles negatives Corona-Testergebnis vor.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind angehalten sich bei nicht abgeklärten Symptomen, die mit SARS-CoV-2 in Verbindung stehen könnten, wie z. B. eine Atemwegserkrankung, Fieber oder Geschmacks-/ Geruchsverlust unmittelbar krank zu melden und. bis die Abklärung erfolgen konnte, nicht zum Dienst zu erscheinen.
Führungskräfte sind angehalten, die Einhaltung dieser Regeln zu kontrollieren.
Für alle Beschäftigten werden zwei Antigen-Schnelltests die Woche bereitgestellt, deren regelmäßige Anwendung auch für genesene oder geimpfte Personen dringend empfohlen wird.
Direkte Beratungsgespräche (v.a. Zeigen am Regal, Helfen am Selbstverbucher etc.), außer an besonders ausgestatteten Serviceplätzen mit Nies-und Spuckschutz, sind zu unterlassen.
Das interne Kommunikationsgeschehen ist soweit wie möglich kontaktarm zu halten. Bei Erläuterungen am PC ist z.B. ein Beamer einzusetzen. Bei Besprechungen sind die Abstandsregelungen einzuhalten. Vorranging werden Videokonferenzen für Besprechungen genutzt.
Treffen von Beschäftigten aus verschiedenen Zweigstellen sollen nach Möglichkeit unterlassen werden. Die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen außerhalb der Diensträume ist nur mit vorheriger Zustimmung der jeweiligen Führungskraft zulässig. Ausgenommen sind Besprechungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen.
Küchen und Aufenthaltsräume können nur von einer begrenzten Anzahl Personen gleichzeitig genutzt werden, Beschäftigte sind angehalten, Pausen auch außerhalb des Gebäudes zu verbringen.

VERANSTALTUNGEN UND WEITERE ANGEBOTE

Programmarbeit mit angemeldeten KiTa-Gruppen und Schulklassen findet nur außerhalb der Öffnungszeiten oder räumlich völlig vom Publikumsverkehr getrennt statt.
Wenn eine Schulklasse oder eine KiTa-Gruppe an Veranstaltungen (z.B. an Führungen, Lesungen, Workshops) teilnimmt, ist eine Abweichung vom Mindestabstand für diese Schulklasse bzw. Gruppe innerhalb der entsprechenden Gruppe zulässig. Andere Besucherinnen und Besucher sind in diesem Fall nicht zugelassen. Es werden die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner (Lehrerinnen, Erzieher) aufgenommen. Schülerinnen und Schüler (unter 18 Jahre) unterliegen einer regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs und müssen daher keinen Impf- oder Genesenennachweis oder negativen Test vorlegen.

Bei Veranstaltungen mit Publikum häufig Abendveranstaltungen (Lesungen, Diskussionsveranstaltungen, Konzerte etc. aber auch offene Programmarbeit) gelten 2G+ Regelungen. (=Geimpft und genesen + geboostert oder tagsaktueller Negativtest).

Für bis zu 10 Personen gilt neben 2G für den Zutritt ein Mindestabstand und FFP2-Maskenpflicht. Der Mindestabstand kann nur unterschritten werden, wenn alle Personen negativ getestet sind. Nicht mitgezählt in der 10-Personen-Grenze sind Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.
Bei Veranstaltungen mit mehr als 10 und bis zu 200 Personen gilt die 2G-Bedingung, zusätzlich müssen Personen, die eingelassen werden, einen negativen Test vorzeigen und eine FFP2-Maske tragen, auch am festen Platz. Die Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Personen.
Der zusätzliche Test entfällt für Personen, die eine Auffrischimpfung (Booster) erhalten haben. Ein zusätzlicher Test (ggf. Selbsttest Zuhause) wird aber allen Besucherinnen und Besuchern dringlich empfohlen.

Veranstaltungen sollen die Zeit von 90 Minuten nicht übersteigen.

Zur Kontaktnachverfolgung müssen die Besucherinnen und Besucher sowie die Mitwirkenden an den Veranstaltungen ihre persönlichen Daten abgeben. Dies gilt auch für Veranstaltungen im Außenraum bzw. unter freiem Himmel. Die Gästelisten müssen folgende Angaben enthalten: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift oder E-Mail, weiterhin Telefonnummer, Anwesenheitszeit und ggf. Platznummer. Die Daten sind für die Dauer von vier Wochen nach Veranstaltung aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen, wenn Teilnehmende nachweislich zum Zeitpunkt der Veranstaltung ansteckungsverdächtig waren.
Die Dokumentation der Kontrolle wird 48 Stunden aufbewahrt.

Hygienekonzept der Stadtbibliothek Reinickendorf

Hygienekonzept der Stadtbibliothek Reinickendorf

PDF-Dokument (281.2 kB) - Stand: 19.01.2022