Ausstellung in der Helene-Nathan-Bibliothek

Hauswände statt Leinwände

Verschürungen
Bild: Norbert Martins

Berliner Wandbilder 1975 bis 2017

26.06.2017 – 05.08.2017

Seit das erste Wandbild 1975 in Berlin das Stadtbild veränderte, sind rund 720 Wandbilder entstanden. Viele dieser Kunstwerke sind schon wieder verschwunden. Wandbilder stehen nicht unter Denkmalschutz und sind nur Kunstwerke auf Zeit.
Das Wandbild “Verschnürungen” von Gert Neuhaus, nicht nur für Neuköllner vierzehn Jahre lang ein origineller Orientierungspunkt im Kiez an der Karl-Marx-Straße gegenüber dem Rathaus, wurde 1998 mit dem ganzen bemalten Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. Heute steht an dieser Stelle die Helene-Nathan-Bibliothek.
Der Vortrag am 13.07.2017 um 18:00 Uhr von Norbert Martins zeigt die Entwicklung der Wandmalerei in Berlin von der Protestmalerei über Graffiti bis zur Street Art.

www.norbert-martins-wandbilder-berlin.de

Eintritt frei.

Stolpersteine in Neukölln

Stolpersteine in Neukölln
Bild: Mobiles Museum Neukölln

14.08.2017 – 11.09.2017

Erinnerungskultur von unten
Eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln

Stolpersteine machen täglich im Straßenbild von Neukölln auf die persönlichen Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus aufmerksam. Jeder einzelne Stein symbolisiert die Leerstelle, die entstand, weil ein Mensch von den Nationalsozialist*innen gewaltsam aus seiner Nachbarschaft gerissen wurde.
Die Ausstellung stellt ausgewählte Neuköllner Bürger*innen vor, für die ein Stolperstein verlegt wurde. Sie zeigt die verschiedenen Akteur*innen und Organisationen, die sich mit großem sozialen Engagement für die Erinnerungsarbeit im Bezirk einsetzen.

Zur Ausstellung ist ein Begleitmagazin erhältlich.