Die Senatsverwaltung ist noch nicht wieder im vollen Regelbetrieb tätig.

Die Senatsverwaltung ist noch nicht wieder im vollen Regelbetrieb tätig. Wir bemühen uns aber nach Kräften, Ihre Anliegen zügig zu bearbeiten und auch das Serviceangebot nach und nach wieder zu verstärken. Bitte haben Sie gleichwohl Verständnis, wenn es bei der Bearbeitung von Anfragen noch zu Verzögerungen kommt.

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Berufsanerkennung für Spätaussiedler nach dem Bundesvertriebenengesetz (BVFG)

Spätaussiedler haben einen Rechtsanspruch auf Anerkennung und Gleichstellung ihrer im Herkunftsland erworbenen Berufsabschlüsse oder Befähigungsnachweise, die dem Bereich der dualen Aus- und Fortbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung entsprechen. Hierbei handelt es sich z. B. um Gesellen- und Facharbeiter- aber auch kaufmännische Abschlüsse sowie die Abschlüsse in den ärztlichen Helferberufen, wie z. B. Medizinische- oder Zahnmedizinische Fachangestellte. Hierunter fallen auch die aufbauenden Fortbildungsprüfungen, wie Handwerks- oder Industriemeister bzw. Fachwirte usw. Die Gleichstellung wird im Einzelfall geprüft und ausgesprochen.

Die im Einzelnen zuständige Behörde für andere Abschlüsse kann unter den nachfolgend genannten Telefonnummern erfragt werden:

Referat II A (Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik)
Oranienstr. 106
10969 Berlin
Ansprechpartnerin: Kirsten Dieckmann
Tel.: (030) 9028 - 1440 (- 1439, - 1438)

Es empfiehlt sich, eine Person mit ausreichenden Kenntnissen der deutschen Sprache mitzubringen, falls diese noch nicht genügend beherrscht wird.

Erforderliche Unterlagen

  • Originaldiplom, Arbeitsbuch mit jeweils deutscher Übersetzung
  • Spätaussiedlerbescheinigung bzw. A- oder B-Ausweis (Registrierschein reicht nicht aus!)
  • Personalausweis bzw. Reisepass mit Anmeldebestätigung
  • Kopien vom Diplom, des Arbeitsbuches und der Übersetzung

Gebühren

Gebührenfrei

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

6 Wochen

Weiterführende Informationen