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Neue Schulen: Wettbewerbe und Bedarfsprogramme

Luftbild Inselstadt Gartenfeld
Bild: Geoportal Berlin/Digitale farbige Orthophotos 2019

27.07.2020

Neben umfangreichen Sanierungsmaßnahmen geht auch der Neubau von Schulen in die nächste Runde. Derzeit befinden sich drei Schulbauprojekte in der Wettbewerbsphase, die von der HOWOGE durchgeführt werden. Dazu gehören die Vorhaben „ISS Am breiten Luch“ und „Gemeinschaftsschule Adlershof“. Die Sachverständigen der Jury konnten die dazugehörigen Wettbewerbsbeiträge bereits vor Ort begutachten, unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen. Die nächsten Jury-Sitzungen finden dann im August zum Projekt ISS Am Breiten Luch statt sowie ab Oktober zu dem Vorhaben Gemeinschaftsschule Adlershof und Gymnasium Erich-Kästner-Straße. Neben den laufenden Wettbewerben werden durch die HOWOGE derzeit fünf Bedarfsprogramme erarbeitet und sollen noch dieses Jahr dem Bedarfsträger übergeben werden:

• Gemeinschaftsschule Insel Gartenfeld, Bezirk Spandau
• Gymnasium Schulstraße, Bezirk Mitte
• Heinrich-Hertz-Gymnasium, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
ISS Eisenacher Straße, Bezirk Tempelhof-Schöneberg
ISS Garzauer Straße, Bezirk Marzahn-Hellersdorf

Darüber hinaus sollen zwei weitere Bedarfsprogramme für das Jahr 2020 abgerufen werden:

• 01Kn02, Gemeinschaftsschule Pankstraße, Bezirk Mitte
• 07Kn01, ISS Tirschenreuther Ring, Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Sanierungsmaßnahmen in den Sommerferien

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Bild: SenBJF

20.07.2020

Die meisten Maßnahmen der Berliner Schulbauoffensive laufen wie geplant weiter, so auch in diesen Sommerferien. In allen Berliner Bezirken finden an mehr als 240 Schulen finden umfangreiche und notwendige Baumaßnahmen statt. Darunter fällt vor allem die Sanierung von Dächern, Fassaden, Fenstern, über Turnhallen und Mensaräume bis hin zu Sanitär- und Heizungsanlagen. Da die Bauarbeiten erfahrungsgemäß laut und schmutzintensiv sind, achten die Bezirke darauf, diese möglichst in den Ferienzeiten durchzuführen.

Größere Baumaßnahmen können selbstverständlich nicht in den Ferien abgeschlossen werden, so dass diese auch darüber hinaus weitergehen. Bildungssenatorin Scheeres betonte, dass es sich auch anhand der Baumaßnahmen in den Schulferien zeige, mit der Berliner Schulbauoffensive den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, um damit gemeinsam den Sanierungsstau abzubauen und die dringend benötigten Schulplätze zu schaffen.

Übersicht der Maßnahmen.

Erweiterungsbau der Jeanne-Barez-Grundschule geht voran

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Bild: SenBJF

18.06.2020

Zusammen mit Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, und Sören Benn, Bezirksbürgermeister von Pankow, hat Sandra Scheeres die Baustelle des Erweiterungsbaus an der Jeanne-Barez-Grundschule in Pankow besucht. Durch die Erweiterung wird ein Aufwuchs auf 4 Züge möglich, bis zu 216 Schulplätze werden damit geschaffen. Neben Mehrzweck- und Teilungsräumen für die Schülerinnen und Schüler entstehen auch eine Bibliothek sowie für die Lehrkräfte ein Lehrerzimmer.

Die Gesamtbaukosten sind mit rund 26 Mio. Euro veranschlagt, die Fertigstellung ist für Juli 2021 geplant. Nach Inbetriebnahme des Neubaus soll dann die Sanierung des Bestandsgebäudes erfolgen, einschließlich der Sportaußen- und Freiflächengestaltung.

Taskforce Schulbau: Nachnutzung von Tempohomes, Beschaffung von Pavillons und mehr Holzmodulschulen

Mehrere Personen besprechen auf einem Tisch liegende Diagramme
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17.06.2020

In ihrer Sitzung am 16. Juni fasste die Taskforce Schulbau unter Leitung von Bildungsstaatssekretärin Beate Stoffers weitere wichtige Beschlüsse, um kurzfristig mehr Schulplätze zu schaffen.

Der Beschluss Dienstleistungsfunktion zur Pavillonbeschaffung für die Schulen des Landes Berlin durch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf sieht vor, dass das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin eine zentrale Dienstleistungsfunktion zur Pavillonbeschaffung für die Schulen alle Berliner Bezirke übernimmt. Er ist Ergebnis einer zentralen Abfrage der Senatsbildungsverwaltung an die Bezirke im Februar dieses Jahres. 9 Bezirke meldeten Bedarf an. Für die kommenden Schuljahre 2020/2021 sowie 2021/2022 konnten so bereits 32 Standorte mit Bedarfen für temporäre Containerbauten benannt werden.

Ergänzt wird dies durch einen weiteren Beschluss der Taskforce, der die Nachnutzung von Tempohome-Containern für schulische Zwecke regelt. Die zurückzubauenden Tempohome-Standorte umfassen Containermodule unterschiedlicher Ausstattung, die grundsätzlich für den Umbau für schulische Nutzungen geeignet erscheinen und in 2020 oder später zur Verfügung stehen können. Grundsätzlich ist die Berliner Immobilien Management GmbH (BIM) als Dienstleister für die Umplanung der Bauten vorgesehen. Um die tatsächliche Wirtschaftlichkeit einer Umnutzung nachzuweisen, ist eine Pilotplanung mit drei Entwürfen und die Umsetzung eines Pilotprojektes in Spandau geplant. Die Finanzierung ist überwiegend aus SIWA-Mitteln gesichert.

Mit dem Beschluss Holzmodulschulbau durch die HOWOGE soll in einem weiteren Schritt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE beauftragt werden, in Eigenregie eine Tranche Holzmodulschulen von mind. 5 bis max. 8 Holzmodulschulen zu realisieren.

Schulbauoffensive zum Ansehen

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