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Starkes Interesse an 1. Langer Nacht der Industrie in Berlin

25. April 2012/PIA

Mehr als 100 Teilnahme-Anmeldungen gehen täglich für die 1. Lange Nacht der Industrie am 9. Mai 2012 in Berlin ein. Gut die Hälfte aller verfügbaren Plätze ist bereits vergeben, die ersten Touren sind schon ausgebucht. Unter der Adresse www.langenachtderindustrie.de(Externer Link) ist die Anmeldung für bis zu drei Wunschtouren (jeweils zwei Unter­nehmen) noch möglich. Das Mindestalter für die kostenlose Teilnahme an einer Tour ist 14 Jahre. Anmeldungen von Schulklassen und Uni-Kursen sind direkt im Organisationsbüro möglich.

Premiere hat nicht nur die Lange Nacht der Industrie in Berlin überhaupt. Zum ersten Mal demonstriert in Berlin ein Unternehmen von den insgesamt 30, die ihre Werkstore öffnen, sein Know-how vor Ort gemein­sam mit einem Kunden. Die Firma Kieback&Peter lädt zum Blick hinter die Kulissen beim Bühnenservice der Stiftung Oper in Berlin (Tour 3).

Ab sofort können sich Medienvertreter für die Lange Nacht der Industrie akkreditieren, die am Abend die Teilnehmer/innen begleiten möchten. Für Akkreditierungen und alle Fragen rund um die Presseorganisation und die Touren bei der Langen Nacht wenden sich Medienvertreter bitte an: Ann-Sophie Hammesfahr / Telefon: 030 – 34 38 16 - 14, E-Mail

Die 1. Lange nacht der Industrie in Berlin findet im Rahmen des Masterplans Industriestadt Berlin 2010-2020 unter der Schirmherrschaft von Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Sybille von Obernitz, statt. Veranstalter ist das Netzwerk Industriepolitik. Ziel ist es, die Industrie als Wachstumsmotor in der Hauptstadtregion bekannter zu machen. Bei informativen und anschaulichen Führungen erhalten die Besucher authentische Einblicke in Arbeitsprozesse, sie können Fragen stellen und sich ein persönliches Bild von den teilnehmenden Unternehmen als sympathische Gast- und potenzielle spätere Arbeitgeber machen. Besonders Schüler/innen und Studierende nutzen diese Gelegenheit, um sich eingehend über Berliner Firmen als zuverlässige Partner für Zukunft und Karriere zu informieren.

Hintergrundinformationen zur Berliner Industrie

Berlin hat eine leistungsfähige und innovative Industrie als Basis für einen starken Wirtschaftsstandort. Nach einem erheblichen Strukturwandel in den 90er Jahren ist die Stadt heute ein moderner Industriestandort mit einem Mix aus Zukunftstechnologien und Traditionsbranchen. Neben einigen großen Unternehmen wird die Berliner Industrie vor allem durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt.

2011 hatte die Berliner Industrie fast 105.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, das sind ca. 9% aller Erwerbstätigen. Zudem erzielte die Berliner Industrie 2010 eine Bruttowertschöpfung von rund 9,8 Mrd. Euro und erbrachte damit 11,5% der gesamten Wirtschaftsleistung in Berlin.

Mit einer starken Elektroindustrie, in der knapp ein Drittel der Industriebeschäftigten tätig ist, zeichnet sich die Berliner Industrie durch eine relativ gleichmäßige Branchenstruktur aus. Zu den Kernbranchen zählen das Metallverarbeitende Gewerbe, der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Chemische und Pharmazeutische Industrie, die Ernährungswirtschaft sowie die Branchen Druck und Papier.

Masterplan Industriestadt Berlin 2010–2020 – Netzwerk Industrie­politik

Die Industriestadt Berlin zu entwickeln, ist gemeinsames Anliegen des Netzwerkes Industriepolitik, einem breiten Bündnis aus Unternehmen, Kammern, Verbänden, Gewerkschaften, den Fördereinrichtungen des Landes und dem Berliner Wirtschaftssenat. Das Netzwerk hat dazu den Masterplan Industriestadt Berlin 2010–2020 vereinbart und steht für seine Umsetzung. Der Masterplan Industrie ist gleichzeitig Strategie und Arbeits­programm. Gemeinsames Leitziel ist es, überdurchschnittliches Wachstum der Industrie in Berlin zu erreichen. Dazu sind im Masterplan 34 Projekte in vier Aktionsfeldern (Rahmenbedingungen, Innovationen, Fachkräfte und Standortkommu­nikation) festgeschrieben. Ein zentrales Projekt des Masterplans ist die Industriekampagne.

Innovation leben, Zukunft gestalten – Seit September 2010 macht die Hauptstadtkampagne „be Berlin“ das große Potenzial der Industriemetro­pole sicht- und greifbar. Mit dem bekannten Kennedy-Zitat „ich bin ein berliner.“ wirbt die deutsche Hauptstadt weltweit für sich als Industrie­standort und spricht mit diversen öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten neben der breiten Öffentlichkeit gezielt Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an.

Die Berliner Industrie ist heute jung, innovationsorientiert und internatio­nal wettbewerbsfähig. Berlin-Brandenburg zählt zu den führenden Bahn­technik-Regionen Europas und ist eines der vier Schaufenster für Elektro­mobilität in Deutschland. Wegweisend im Bereich Clean Technology posi­tioniert sich die Hauptstadt als „grüne Metropole“. Wesentliche Entwicklungstreiber sind die ideale Lage im Herzen Europas, die große Zahl an jungen und hoch qualifizierten Arbeitskräften und vor allem die enge Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft. Sie ist ein starker Impulsgeber für die Innovationskraft des Standorts. Die guten Förder­bedingungen machen die Metropolenregion zusätzlich attraktiv.

Ziel der Industriekampagne ist es, die Wahrnehmung Berlins als attrak­tiven, innovativen und zukunftsorientierten Standort nachhaltig zu etab­lieren. 15 namhafte Berliner Industrieunternehmen spielen die Hauptrolle und liefern mit ihren Beiträgen immer wieder attraktive Beispiele für die Botschaft „Berlin - the place to be for future industries“.