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Wowereit gibt symbolischen Startschuss für Ausbau der U5

24. April 2012/PIA

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hat den Startschuss für den Ausbau der U-Bahnlinie U5 gegeben. Er eröffnete die Bauarbeiten gemeinsam mit der BVG-Vorstandsvorsitzenden Sigrit Nikutta, dem U5-Projektleiter Jörg Seegers und Roland Koch, ehemaliger Ministerpräsident von Hessen und Vorstandsvorsitzender der zuständigen Baufirma Bilfinger Berger. Bis 2019 werden drei zusätzliche U-Bahnhöfe zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor gebaut. Die Gesamtkosten sind mit 433 Millionen Euro veranschlagt und stammen zum großen Teil aus Bundesmitteln.

Der Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zählt selbst zu den Betroffenen des Baulärms. Die Arbeiten finden teilweise direkt unter seinem Amtszimmer statt. „Es ist leider noch nichts erfunden worden, um eine solche Baumaßnahme ohne Beeinträchtigung durchzuführen“, so Wowereit. „Aber die Verbesserung des Nahverkehrs steigert auch die Attraktivität von Berlin. Mit der berühmten Berliner Gelassenheit werden wir das hinter uns bringen.“

Die Planungen der U5-Verlängerung begannen bereits in den 1920er Jahren, als der damalige Stadtrat für Verkehr (und spätere Regierende Bürgermeister von Berlin) Ernst Reuter die Idee einer Erweiterung der U5 für den Berliner Magistrat entwickelte. Nach 90 Jahren wird die Lücke in der Berliner Mitte endlich geschlossen werden.