Studio Babelsberg, die Wiege des deutschen Films, wird hundert Jahre alt. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit gratuliert herzlich zum Jubiläum, zu dem am Sonntag in der Marlene-Dietrich-Halle auf dem Gelände von Studio Babelsberg zahlreiche Größen des Films erwartet werden: „Babelsberg ist ein Symbol des deutschen Films und heute ein Leuchtturm der Filmregion.“ Die Berlinale widmet dem Studio eine Sonderreihe unter dem Motto „Happy Birthday, Studio Babelsberg“. Gezeigt werden zehn Filme, die jeweils für ein Jahrzehnt der Studio-Geschiche stehen.
Seit 1912, also noch vor dem Ersten Weltkrieg, wurden in Studio Babelsberg Filme gedreht. Damals waren es Pioniere, die die Bilder zum Laufen brachten. Viele große Werke der Filmgeschichte wie der Fritz Lang-Klassiker „Metropolis“ entstanden in der Babelsberger „Traumfabrik“. In der Geschichte des Studios spiegeln sich allerdings auch die Höhen und Tiefen der jüngeren deutschen Geschichte. In Babelsberg entstanden nicht nur bedeutende Werke der Filmkunst und der Unterhaltung, sondern auch Propagandafilme.
Heute knüpft Babelsberg erfolgreich an seine große Tradition an. Bedeutende internationale Produktionen werden hier gedreht. Filmemacher und Schauspieler aus aller Welt sind begeistert vom Studio und von Berlin. Aktuell sind wieder zwei Babelsberg-Produktionen für die Oscars nominiert – die deutsch-polnisch-kanadische Koproduktion „In Darkness“ und das komplett im Studio Babelsberg gedrehte Shakespeare-Drama „Anonymus“. Die Geschichte geht also weiter. Wowereit: „Ich wünsche allen Beteiligten weiterhin gutes Gelingen und erfolgreiche Produktionen, die den Namen Babelsberg auch in Zukunft weltweit zu einem Markenzeichen für hervorragende Filme machen.“




