Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat die Festlegung der Flugrouten für den Flughafen Berlin-Brandenburg Willy Brandt durch das Bundesamt für Flugsicherung begrüßt und gefordert, dass das Ergebnis akzeptiert werden solle: „Ich begrüße, dass die zuständigen Bundesbehörden nun Klarheit zu den künftigen Flugrouten geschaffen haben. Das Ergebnis der Abwägungen der Bundesbehörden ist aus Berliner Sicht ein Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Anforderungen und Kriterien. Dieses Ergebnis sollte jetzt akzeptiert werden."
Wowereit sagte weiter: „Die Schließung des Flughafens Tegel wird zeitgleich mit der Eröffnung des neuen Flughafens Willy Brandt in Schönefeld hunderttausende Berlinerinnen und Berliner von bisherigem massivem Fluglärm entlasten. Aufgabe der Fluglärmkommission wird es jetzt sein, in einem permanenten Prozess die Umsetzung der neuen Flugrouten im Süden Berlins zu begleiten und dabei weiter die Belange der von Fluglärm Betroffenen zu vertreten. Ich fordere die Geschäftsführung des Flughafens auf, alles zu tun, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Dazu zählt auch die weitere Unterstützung von Lärmschutzmaßnahmen, soweit diese notwendig und sinnvoll sind."
Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung entschied sich dafür, dass die Flugzeuge über den Müggelsee im Südosten der Hauptstadt fliegen sollen. Auch über den Südwesten werden Flugzeuge abheben, wie aus der vorgelegten Verordnung hervorgeht. Der neue Flughafen an der Stadtgrenze in Schönefeld soll am 3. Juni in Betrieb gehen.




