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Politik aktuell

Festakt zum 300. Geburtstag von Friedrich II.

24. Januar 2011/PIA

Mit einem Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt wurde am Nachmittag in Berlin des dreihundertsten Geburtstags Friedrichs des Großen gedacht. Gastgeber der Veranstaltung mit fast 1500 Personen waren die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg, Klaus Wowereit und Matthias Platzeck. Bundespräsident Christian Wulff warnte in seinem Grußwort davor, den preußischen Monarchen zu einem Mythos zu stilisieren: Kein Preis sei ihm zu hoch gewesen, "wenn es um vermeintlich ruhmreiche Siege ging.“

Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit sagte, Friedrich II. habe Maßstäbe über seine Zeit hinaus gesetzt und der Region Berlin-Brandenburg seinen Stempel aufgedrückt. „Friedrich II. ist ganz gewiss eine der prägendsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts - ein Mythos, der auch nach seinem Tod viele Menschen bewegt, längst nicht nur Preußen-Nostalgiker“, sagte Wowereit. Es lohnt sich nach Einschätzung des Regierenden Bürgermeisters auch heute noch, sich mit ihm zu beschäftigen.

Als Berliner denke man daran, „wie sehr das Zentrum unserer Stadt Friedrichs Handschrift trägt“. Als Beispiele nannte Wowereit das Ensemble rund um den heutigen Bebelplatz - das Forum Fridericianum. Die katholische St.Hedwigs-Kathedrale sei bis heute ein Symbol der religiösen Toleranz des Herrschers. Zugleich gab sich Wowereit überzeugt, dass Friedrich II. als weltläufiger Monarch ganz gewiss Gefallen daran finden würde, dass jetzt mit dem Humboldtforum am Standort seines Schlosses ein Ort der Begegnung mit den außereuropäischen Kulturen geschaffen werde.

Fotos: dpa

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