Die zehnte Ausgabe der Berliner Fashion Week ist am Samstag zu Ende gegangen. Wirtschaftssenatorin Sibylle von Obernitz zog zum Abschluss der Modemesse ein positives Fazit. Die aktuelle Fashion Week sei nicht nur von der Strahlkraft der Talente einzigartig, auch die Veranstaltungsdichte sei so hoch wie noch nie gewesen: „Ich rechne fest damit, dass wir mit den Besucherzahlen alles Bisherige übertroffen haben. Das ist nicht nur gut für die Modebranche, sondern auch für Berlin insgesamt. Jede Fashion Week bringt der Stadt eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von mehr als 120 Mio. €. Mode ist längst ein harter Wirtschaftsfaktor und eine wichtige Jobmaschine für die Stadt und wird daher auch zukünftig ein Schwerpunkt unserer Wirtschaftspolitik sein“, so von Obernitz weiter.
Die Fashion Week war am vergangenen Mittwoch mit einem Rundgang des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit über die Modemesse Bread&Butter auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Temepelhofs eröffnet worden. Wowereit würdigte dabei die wachsende Bedeutung der Modebranche für die Wirtschaft: „Berlin ist auf dem Weg zur Modehauptstadt.“
Auch die Veranstalter zogen eine positive Bilanz: "Unsere Designer, das Fachpublikum und die Messebetreiber haben sich sehr positiv geäußert über diese Saison", sagte Peter Levy, Chef des Veranstalters IMG Fashion. Es habe noch mehr internationale Gäste als in der Vergangenheit gegeben: "Die Veranstaltungen und Besucher der Fashion Week spülen viel Geld in die Kassen der Stadt und der Wirtschaftszweig Mode hat hier noch enormes Wachstumspotenzial", teilte Levy mit.




