Mit der Vollendung des Leipziger Platzes wird sozusagen der "Schlussstein" für die Gesamtplanung Potsdamer Platz/Leipziger Platz gesetzt. Berlin bekommt einen seiner städtebaulich eindrucksvollsten Plätze zurück.
Das barocke Achteck des Leipziger Platzes wird nach der Idee der Preisträger des städtebaulichen Wettbewerbs von 1991 in seiner historischen Form wieder hergestellt. Auf der letzten dort noch vorhandenen Stadtbrache entsteht ein Ort für hochwertiges innerstädtisches Wohnen, Shopping, Entertainment und Büros. Wie der Bau aussehen soll, zeigt die Grafik.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer legte dem Senat den Bebauungsplan für das Grundstück des ehemaligen Wertheimkaufhauses Leipziger Platz 12-13 sowie der angrenzenden Abschnitte der Leipziger Straße, der Voßstraße jeweils bis zur Straßenmitte und des Leipziger Platzes im Bezirk Mitte vor. Wenn das Abgeordnetenhaus zugestimmt hat, liegen damit die planungsrechtlichen Grundlagen für die Bebauung auf dem ehemaligen Wertheim-Areal vor. Danach können Investoren Bauanträge stellen.
Was ist vorgesehen? Ein Projekt mit einer Geschossfläche von 89.000 m², das private Investitionen in einer Höhe von ca. 450 Mio. ¤ erfordert. Wesentliche Bestandteile des Konzeptes sind ca. 55 % Shopping und Entertainment, 30 % Wohnen sowie 15 % Büroflächen.
Die Vorgeschichte des Vorhabens: Die Gesamtkonzeption des Leipziger Platzes beruht auf der Grundlage des preisgekrönten städtebaulichen Konzeptes des Büros Hilmer/Sattler für den Potsdamer/Leipziger Platz aus dem Jahr 1991. Der Grundstückseigentümer ORCO Leipziger Platz GmbH hat gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in den Jahren 2007/2008 ein Wettbewerbsverfahren mit internationaler Beteiligung zur Erstellung eines Masterplans für die Bebauung des prestigeträchtigen Grundstücks des ehemaligen Kaufhauses Wertheim als Teilbereich des Leipziger Platzes durchgeführt. Am 19. März 2008 wurde durch die Jury die Entscheidung für den Entwurf des Büros Kleihues + Kleihues getroffen.



