Gedenktafel in Erinnerung an ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkrieges in Berlin-Buch

In der Turnhalle der heutigen Grundschule am Sandhaus lebten während des Zweiten Welt­kriegs ca. 90 Zwangsarbeiter aus der Ukraine. Sie waren aus ihrer Heimat nach Deutschland verschleppt worden. In Berlin-Buch sind bis heute mindestens zehn Wohn- und Arbeitsstätten von ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangs­arbeitern bekannt. Diese wurden vor allem in den Kranken­häusern, in der Landwirtschaft und auf dem Güter­bahnhof eingesetzt. Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Sandhaus und der Marianne Buggenhagen Schule für Körperbehinderte beschäftigten sich im Rahmen des Evangelischen Religions­unterrichtes und eines gemeinsam Schüler­projekttages mit dem Thema „Fremd in Buch – unfreiwillig in Buch. Zwangs­arbeit in Berlin-Buch“ und regten anschließend die Aufstellung einer Gedenktafel an, die nun mit freundlicher Unterstützung der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Buch realisiert werden kann.

Karte mit ehemaligen Lagerstandorten in Berlin-Buch, Ergebnis einer Schülerarbeit, 2014

Einweihung der Gedenktafel

Freitag, 01.07.2016, 8.30 Uhr | Grundschule Am Sandhaus, Wiltbergstraße 37, 13125 Berlin (S-Bahnhof Berlin-Buch)

Begrüßung: Andreas W. Grimm (Grundschule am Sandhaus)
Grußworte: Dr. Torsten Kühne (Bezirksstadtrat für Kultur)
Projektvorstellung durch die Initiatoren der Tafel
Mitwirkung und musikalische Begleitung durch Schülerinnen und Schüler der Grundschule Am Sandhaus und der Marianne-Buggenhagen-Schule für Körperbehinderte

Eine Veranstaltung des Bezirksamtes Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Museum/Bezirkliche Geschichtsarbeit in Kooperation mit der Grundschule am Sandhaus und der Marianne-Buggenhagen-Schule für Körperbehinderte.

Pressemitteilung vom 29.06.2016

Einladungskarte: Einweihung der Gedenktafel in Erinnerung an ausländische Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkrieges in Berlin-Buch

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