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Gedenktafeleinweihung in Berlin-Buch am 1. Juli 2016

Pressemitteilung vom 29.06.2016

Am Freitag, dem 1. Juli 2016 um 8.30 Uhr enthüllen Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Sandhaus und der Marianne-Buggenhagen-Schule für Körperbehinderte auf dem Gelände der Grundschule Am Sandhaus, Wiltbergstraße 37, 13125 Berlin, in Anwesenheit des Bezirksstadtrats für Kultur, Dr. Torsten Kühne, eine Gedenktafel in Erinnerung an ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkrieges in Berlin-Buch. In der Turnhalle der heutigen Grundschule am Sandhaus lebten während des Zweiten Weltkriegs ca. 90 Zwangsarbeiter aus der Ukraine. Sie waren aus ihrer Heimat nach Deutschland verschleppt worden. In Berlin-Buch sind bis heute mindestens zehn Wohn- und Arbeitsstätten von ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern bekannt. Diese wurden vor allem in den Krankenhäusern, in der Landwirtschaft und auf dem Güterbahnhof eingesetzt. Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Sandhaus und der Marianne Buggenhagen Schule für Körperbehinderte beschäftigten sich im Rahmen des Evangelischen Religionsunterrichtes und eines gemeinsamen Schülerprojekttages mit dem Thema „Fremd in Buch-unfreiwillig in Buch. Zwangsarbeit in Berlin-Buch“ und regten anschließend die Aufstellung einer Gedenktafel an, die nun mit freundlicher Unterstützung der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Buch realisiert werden kann. Eine Veranstaltung des Bezirksamtes Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Museum/Bezirkliche Geschichtsarbeit in Kooperation mit der Grundschule am Sandhaus und der Marianne-Buggenhagen-Schule für Körperbehinderte. Weitere Infos unter Tel.: 030 90295-3917, Mobil: 0176-23434939.