Salonmusik

Tastatur eines Klaviers mit Zitrusfrüchten
Bild: Nihad Nino Pušija

Jeweils im Frühjahr und im Herbst veranstaltet der Fachbereich Kultur im Körnerpark die Konzertreihe “Salonmusik”. Die Konzerte finden sonntags um 18 Uhr im Zitronencafé statt.
Der Eintritt ist frei.

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Herbst / Winter 2018

Sonntag, 14. Oktober, 18 Uhr
Temmingberg
Die vierköpfige Band Temmingberg vereint seit 2016 namhafte Größen der Berliner Jazz-Szene. Mit mehrstimmigem Gesang, Geige, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug spielt sie eine erfrischende Mischung aus eigens arrangiertem Swing, Jazz und Latin-Stücken bis zu Klassik von J. S. Bach. Virtuose Soli à la Django Reinhardt und Stephane Grapelli treffen auf sanfte Balladen und melancholische Melodien.

Sonntag, 21. Oktober, 18 Uhr
Bianca Ciocca & The Machine
Strahlend und vielseitig ist die Musik der Sängerin Bianca Ciocca, die zwischen Berlin, Rom und Barcelona pendelt. Auf Reisen durch Asien und Afrika hat sie einen eigenen Stil entwickelt. Mit dem Trompeter Roberto Vicchio präsentiert sie eine energetische Performance, die auf der organischen Fusion von elektronischer Musik mit Reggae, Cumbia, Dub, Soul und Hip Hop basiert, aber auch lateinamerikanische und orientalische Rhythmen mit einfließen lässt.

Sonntag, 28. Oktober, 18 Uhr
Trialogues
Die drei Musiker, die alle über langjährige internationale Erfahrung in der improvisierten Musik verfügen, haben sich in Berlin zu diesem außergewöhnlichen Projekt zusammengefunden. Virtuos und ästhetisch verwegen, erweitern und verfremden der Trompeter Paul Schwingenschlögl und der Gitarrist Jan Weber mit Präparationen und elektronischen Effekten den natürlichen Klang ihrer Instrumente. Dieses wuchtige Klanggebräu, durch gefühlvolle Kantilenen unterbrochen, trifft auf den puren Kontrabasssound von Udo Betz. Seine sonoren Ostinati stellen das verbindende Element dar zwischen groß angelegten Klangflächen und schrillen Soundexplosionen.

Sonntag, 4. November, 18 Uhr
Proud Fools
Vor über 30 Jahren haben die beiden Gitarristen und Sänger Gibbi Franzen und Hotte Lietz zum ersten Mal zusammen Musik gemacht, damals unter dem Namen „Fire On The Mountains“. Mit ihrer Mischung aus Country, Rock bis hin zu Punk Elementen waren sie ihrer Zeit weit voraus. Die Band zerfiel und beide verfolgten eigene Projekte. Mittlerweile sind Begriffe wie Alternative Country oder Cowpunk schon wieder Geschichte und werden unter dem großen Regenschirm „Americana“ zusammengefasst. Vor zwei Jahren ließen die beiden „Americana“ wieder aufleben in ihrer neuen Band „Proud Fools“. Dieser Tradition verbunden spielen sie eigene Songs aus der Feder von Gibbi und handverlesene Cover-Songs.

Sonntag, 11. November, 18 Uhr
Louis Durra
Der Pianist Louis Durra liebt seinen Job. Seine große Neugier bringt ihn dazu, Musik aus ganz unterschiedlichen Bereichen mit großer Sensibilität zu interpretieren. In seinem neuen Programm widmet er sich, gemeinsam mit Michael Kersting am Schlagzeug und Robin Draganic am Bass, dem Indie-Pop. Er spielt Songs, die kein anderer Jazzpianist je auf seiner Playlist hatte. Der „Herold Scotland“ schrieb: „Er spinnt das unwahrscheinlichste Material zu Jazz-Gold und verwandelt Electro in akustische Meisterwerke von betörendem Understatement.“

Sonntag, 18. November, 18 Uhr
Spontaneous Explorations
Der Cellist Kristoff Becker und der Pianist Ekkehard Wölk kombinieren Elemente freien und modalen Jazzspiels mit elaborierten Arrangements über bekannte Themen klassischer Musik. Einen wesentlichen Bestandteil bilden dabei faszinierende elektronische Klangflächen, von Becker auf dem Cello mit Hilfe elektronischer Samples kongenial live realisiert. Auch einige spezielle Jazz-Bearbeitungen bekannter Filmthemen fließen in das Programm ein.

Sonntag, 25. November, 18 Uhr
Trio Scho
Die Band wurde 1991 in der ukrainischen Stadt Poltava gegründet. 1994 kam sie nach Berlin und ist seither auf vielen Bühnen der Stadt, aber auch im europäischen Ausland präsent. Die drei Musiker – Gennadij Desiatnik (Gesang, Violine und Gitarre), Valery Khoryshman (Akkordeon, Gesang) und Alexander Franz (Kontrabass, Gesang) – sind nicht nur Virtuosen auf ihren Instrumenten, sondern auch sehr vielseitig. Ihr Programm reicht von russischen Volksweisen über Instrumentalwerke aus den „Goldenen Zwanzigern“ bis zur Gegenwart – mit eigenen Liedern, russischem Swing und Bossa Nova.

Sonntag, 2. Dezember, 18 Uhr
Reise
Zwei leidenschaftliche Musiker und eine einzigartige Kombination von Instrumenten verbergen sich hinter dem Duo mit dem programmatischen Namen „Reise“. Die australische Vibraphonistin, Keyboarderin und Komponistin Anna Morley und der Cellist Nikolaus Herdieckerhoff präsentieren eigene Stücke mit Vibraphon, Cello, Stimmen, Keyboard und Elektronik und entführen ihr Publikum auf eine dionysische, bezaubernde Schall-Reise.

Sonntag, 9. Dezember, 18 Uhr
Nos Envolées
Das deutsch-französische Duo aus dem Hangspieler Benjamin Riehm und der Cellistin Maryse Guédon erschafft mit den Instrumenten Hang und Cello eine originelle, magische und äußerst facettenreiche Klanglandschaft. Ihre Musik ist sowohl heiter als auch sinnlich, mal temperamentvoll und dann wieder ruhig und introvertiert, tragend und zugleich fragil.

Sonntag, 16. Dezember, 18 Uhr
Michael Raeder
Einen Magier der Entschleunigung könnte man ihn nennen: Michael Raeder – Liedermacher und Songpoet. Mit seiner unverwechselbaren Stimme trägt Raeder Balladen und eigene Lieder vor, besinnlich und charmant. In eigenen Moderationen erzählt er von den Geschichten hinter seinen Liedern, reichert ihre Entstehung mit Anekdoten an und versteht es, sein Publikum in den Bann seiner poetischen Gedanken und Klänge zu ziehen.

“Salonmusik” wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.