Salonmusik

Tastatur eines Klaviers mit Zitrusfrüchten
Bild: Nihad Nino Pušija

Jeweils im Frühjahr und im Herbst veranstaltet der Fachbereich Kultur im Körnerpark die Konzertreihe “Salonmusik”. Die Konzerte finden sonntags um 18 Uhr im Zitronencafé statt.
Der Eintritt ist frei.

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Herbst / Winter 2019

Sonntag, 20. Oktober, 18 Uhr
Trio Chocolat
Die französische Querflötistin Hortense Rigot, der kanadische Gitarrist Franҫois Giroux und der deutsche Kontrabassist Christian Fischer sind nicht nur Virtuosen auf ihren Instrumenten. Sie beherrschen auch die Kunst der Improvisation. Das Programm reicht von Gipsy Swing bis zu traditionellen französischen Walzern.

Sonntag, 27. Oktober, 18 Uhr
The Cat’s Back
Die gebürtige Amsterdamerin Anne Harmsen brennt ein Feuerwerk mitreißender Songs ab. Sie, ihre Stimme und ihr Akkordeon verschmelzen dabei zu einem berauschenden Hör- und Seherlebnis. Virtuos und mit großer Leichtigkeit mäandert sie zwischen Blues, Zigeunerliedern, Rock ´n´ Roll und Balladen.

Sonntag 3. November, 18 Uhr
FraGILe
Zwei perfekt miteinander kommunizierende Musiker, die Sängerin und Pianistin Petra Woisetschläger und der Bassist Udo Betz, präsentieren ein Programm aus eigenen Kompositionen, Improvisationen und frappierenden Neuinterpretationen bekannter Songs. Dabei lotet das Duo unablässig die Klangräume seiner Instrumente Piano, Kontrabass und Stimme aus. Vertraute Melodien und Rhythmen stoßen auf außergewöhnliche Sounds, und aus den Kollisionen entstehen faszinierende, neuartige Klanggebilde.

Sonntag, 10. November, 18 Uhr
Dernier Métro – Ligne Deux
« Seemannslos!“ heißt das neue Programm des Chansontrios mit der Sängerin Petra Zeigler, dem Pianisten und Posaunisten Julian Gretschel und dem Trompeter Aaron Schmidt-Wiegand. Schlager, Songs und Chansons von handfesten Kerlen und lockeren Mädchen, von stürmischen Wogen auf See und in der Liebe – große Namen wie Hans Albers, Zarah Leander, Lale Anderson und Freddy Quinn verbinden sich mit Hafenromantik, dem harten Los der Matrosen und der ewig wartenden Liebsten.

Sonntag, 17. November, 18 Uhr
Duo Rusanovsky-Fedoruk
Der 26-jährige Geiger Arthur Rusanovsky und die Pianistin Ksenia Fedoruk, 27 Jahre jung, haben beide schon beachtliche Karrieren hinter sich. Rusanovsky spielte unter anderem als Solist bei der Magdeburgischen Philharmonie, der Holland Symphonia, dem Amsterdam Symphony Orchestra Alphons Diepenbrock und dem Amstelveen Symphony Orchestra. Er nahm auch an internationalen Festivals teil – darunter dem Trans-Siberian Art Festival und dem Molyvos International Music Festival. Ksenia Fedoruk ist häufiger Gast bei der Berliner Philharmonie, im Moskauer Tschaikowsky Konservatorium, dem Porto Casa die Musica, dem Moskauer Kreml und der Staatsoper Berlin. Seit 2013 treten die beiden als Duo auf. Im Zitronencafé konzertieren sie mit Werken von Beethoven, Chopin, Strauss, Johann Sebastian Bach und anderen klassischen Komponisten.

Sonntag, 24. November, 18 Uhr
Finke Roder Schwingen
Drei brillante, handwerklich perfekte Musiker, deren Namen regelmäßig in prominenten Formationen und den Programmen internationaler Festivals anzutreffen sind, treten wieder einmal als Trio auf. Pianist Thomas Finke, Kontrabassist Jan Roder und Trompeter Paul Schwingenschlögl geben eine moderne swingende Musik zwischen Tradition und aktuellem Jazz zum Besten. Die Breite ihrer musikalischen Erfahrungen fließt in das gemeinsame Konzept ein und schafft einen unverwechselbaren Groove.

Sonntag, 1. Dezember, 18 Uhr
Hub Hildenbrand
In seinem Programm „The Garden of Stolen Sounds“ erschließt der Ausnahmegitarrist Hub Hildenbrand Klangregionen, die der Gitarre bisher verschlossen waren. Aus Jazz, europäischer Musik, indischem Raga und türkischem Maqam schöpfend, kreiert der in Berlin beheimatete Gitarrist und Komponist eine ganz eigenständige, ausdrucksstarke Tonsprache.

Sonntag, 8. Dezember, 18 Uhr
Katharina Micada – Singende Säge
Mit ihrer Singenden Säge, dem Modeinstrument der 1920er-Jahre, gastierte Katharina Micada bereits bei 35 Sinfonieorchestern und wurde 2011 Vize-Weltmeisterin auf diesem ungewöhnlichen Instrument. Ihr vielseitiges Programm spannt sich von Klassik über Chansons von Friedrich Holländer bis zu Tango und Songs von George Gershwin. Begleitet wird sie am Klavier von Mirjam Beierle.

Sonntag, 15. Dezember, 18 Uhr
Duo Dorado
Eigenkompositionen für Gitarre und Vibraphon sind von diesem argentinischen Vater-Sohn-Duo zu hören. Vater Carlos Dorado ist einer der führenden zeitgenössischen Gitarristen Südamerikas. Lucas Dorado hörte von klein auf das ganze Spektrum der Stilrichtungen und Rhythmen Südamerikas. Gemeinsam präsentiert das Duo eine intime, gefühlvolle und melancholische Begegnung zwischen südamerikanischer Tradition und Folklore und amerikanischem Jazz.

Sonntag, 22. Dezember, 18 Uhr
Haymo Doerk & Christian Sabot
Die beiden Gitarristen Haymo Doerk und Christian Sabot begegneten sich 2001 in Berlin. Schon beim allerersten Zusammenspiel spürten sie, wie sich ihre Spielweisen und -techniken auf phänomenale Weise ergänzten. Ihre überwiegend ruhigen und melodiösen Stücke spiegeln verschiedenste stilistische Einflüsse wider. Atmosphärische, stimmungsvolle Eigenkompositionen zwischen Klassik, Pop und Jazz werden virtuos und abwechslungsreich dargeboten auf zwei akustischen Gitarren.

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Salonmusik wird aus Mitteln des Bezirkskulturfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.