Sommer im Park

Fotografie einer Band von hinten, die in einem Park spielt. Vor der Band sitzt das Publikum.
Bild: Nino Pusija

Von Anfang August bis Mitte Oktober können Sie jeden Sonntag auf dem Vorplatz der Galerie im Körnerpark ein Konzert hören. Die Konzertreihe „Sommer im Park – umsonst und draußen“ präsentiert die Vielfalt der hauptstädtischen Musikwelt – von Klassik bis Jazz, Blues und Rock, mit einem gewissen Akzent auf Weltmusik.
Der Eintritt ist frei.

AKTUELLER HINWEIS:
Die Konzertreihe wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie auf den Spätsommer verschoben. Im August werden die Konzerte um 18 Uhr beginnen, im September und Oktober jedoch bereits um 16 Uhr.

Die Veranstaltungen im Rahmen von Sommer im Park erfolgen unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene-Bestimmungen und Abstandsregelungen.
Bitte beachten Sie, dass daher keine Bänke oder sonstigen Sitzgelegenheiten bereit gestellt werden.

Sonntag, 2. August, 18 Uhr
Kalkowski

Den Beginn der Konzertreihe macht der Sänger und Rhythmusgitarrist Kalle Kalkowski mit seiner Band. Die Combo hat sich auf eigene Songs mit deutschen Texten spezialisiert und 2010 den Neuköllner Songcontest gewonnen – mit dem Titel „Neukölln, du alte Hure“. Die Band ist prominent besetzt mit dem Leadgitarristen Michael Schirmer (ehemals Feeling B, die erste Punkband der DDR), dem exzellenten Bassgitarristen Ramani Krishna und Boris Kalkowski am Schlagzeug.

Sonntag, 9. August, 18 Uhr
Cathrin Pfeifers Trezoulé

Altbekannt anmutende „Quetschensounds“ werden mit Slidegitarre in andere Dimensionen katapultiert und durch komplexe Drumgrooves wieder auf den Boden geholt. Dadurch entsteht eine Art „imaginäre Folklore“. Wer auf Tom Waits, Zirkus und düsteren Tango steht, ist hier richtig. Cathrin Pfeifer – Akkordeon und Komposition, Takashi Peterson – Gitarre, Andi Bühler – Schlagzeug, Perkussion.

Sonntag, 16. August, 18 Uhr
Conexión

Die sechs aus Kuba, Kolumbien und Deutschland stammenden Musiker um Sängerin Mayelis Guyat entfachen mit jeder Menge „energía positiva“ ein echtes Feuerwerk aus Salsa, Son Cubano, Mambo, Cha Cha Chá und Bolero. Mitreißende und gefühlvolle Klassiker des kubanischen und südamerikanischen Repertoires sowie spannende Eigenkompositionen erklingen im modernen, urbanen und immer tanzbaren Sound. Conexión – ein Stück Havanna aus dem Herzen Berlins.

Sonntag, 23. August, 18 Uhr
African Chase Experience

Inspiriert von der amerikanischen Band „Chase“, die in den frühen 1970ern mit einem nur aus Trompetern bestehenden Bläsersatz erfolgreich Jazz und Rock verschmolz, gründete der Trompeter und Komponist Paul Schwingenschlögl 1997 diese Band. Schwingenschlögl ist ein musikalischer Weltbürger, der in seinem kompositorischen Schaffen Musik aller Kontinente aufsaugt und kongenial verarbeitet. Bei seinen Werken für „African Chase Experience“ steht die Musik Westafrikas im Vordergrund, aber auch Latin, Funk, Rock und Jazzimprovisationen sind zu hören.

Sonntag, 30. August, 18 Uhr
More Town Soul

Soul und Funk aus den 1960er und -70er Jahren mit fünfstimmigem Gesang und fetzigen Bläsersätzen bestimmen die Musik dieser Gruppe. Die zehnköpfige, zu Beginn dieses Jahrtausends gegründete Berliner Band bietet mit ihrer Show eine Hommage an Größen wie Otis Redding, Wilson Pickett, Sam & Dave und Aretha Franklin. Der raue, erdig-groovige Sound von Songs wie „Mustang Sally“, „Respect“, „I Got You“ oder „Chain of Fools“ geht unter die Haut und in die Beine.

Sonntag, 6. September, 16 Uhr
Slowboy

Mit „Slowboy“ geht ein lang gehegter Wunsch des Berliner Schlagzeugers Kay Lübke in Erfüllung: Eine Band mit dem Sound der Hammond B3. In Wolfgang Roggenkamp fand er einen Organisten mit Leib und Seele, im Altsaxophonisten Jan von Klewitz die ideale Ergänzung zum Trio. Das Programm der Gruppe ist ein Gemeinschaftswerk, alle drei steuern Kompositionen bei. Melodie und Groove paaren sich mit mitreißender Spielfreude.

Sonntag, 13. September, 16 Uhr
Nupelda

Dieses internationale Ensemble präsentiert virtuose und stimmgewaltige Interpretationen traditioneller Stücke aus Anatolien und Mesopotamien, eine Prise Fernweh und einen farbenfrohen Reiseführer für die Ohren. In vierköpfiger Besetzung mit Musikern aus der Türkei, Israel, Syrien und Deutschland und mit vielfältiger akustischer Instrumentierung – Kaval, Saz, Gitarre, Geige, Erbane, Kontrabass und Cajon – laden sie ein in eine musikalische Utopie, in der von Menschen gemachte Grenzen keine Rolle spielen.

Sonntag, 20. September, 16 Uhr
Vanesa Harbek Band

Sie kann auch Jazz und Tango, ist aber im Blues zu Hause. Vanesa Harbek kommt eben aus Buenos Aires. In Argentinien, und nur dort, kann solch eine Melange entstehen. Ihre jazzigen Improvisationen auf der Blues Gitarre sind getränkt von den melancholischen Emotionen des Tangos und gewürzt mit ihrem südamerikanischen Sexappeal. Mit dem Bassisten Carlos Dalelane und der Schlagzeugerin Aine Fujioka hat sie geniale Musiker an ihrer Seite.

Sonntag, 27. September, 16 Uhr
4Jackson

Die Berliner Pocket Brass-Band mit drei Bläsern, Schlagzeug und Tenorbanjo zelebriert die unsterblichen Hits des King of Pop, Michael Jackson, getragen von packenden Grooves. Unplugged, in der Version von 4Jackson, wird die wirkliche Klasse von Jacksons Songs deutlich. Der stilistische Mix reicht von Funk, Soul, Cumbia, Dixie, Latin, Reggae, Samba, Rumba, Tango bis zu BalkanBeat und New Orleans Groove.

Sonntag, 4. Oktober, 16 Uhr
Mfa Kera & Black Heritage

Die Band um die faszinierende und charismatische Sängerin und Komponistin Mfa Kera aus Madagaskar und den außergewöhnlichen Sänger und Gitarristen Mike Russell aus Washington D.C. lädt ein zu einer unvergesslichen und einzigartigen musikalischen Reise in die Welt des AfroSoul, Funk und AfroJazz. Ein vielfältiges und reiches Repertoire, herausragende Soli und interessante Kompositionen versprechen ein abwechslungsreiches Konzert.

Sonntag, 11. Oktober, 16 Uhr
Colinda

Die Luft vibriert von Akkordeon- und Fiddle-Klängen, in die sich Gesänge auf Französisch, Creolisch und Englisch mischen, und das Ganze wird angeheizt mit Blues und Boogie-Rhythmen. Dieser Sound lässt sich geografisch zweifelsfrei verorten: Das klingt nach Louisiana! Cajun und Zydeco mit Colinda geht in die Beine und verbreitet Party-Gefühl.