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Museum Pankow findet draußen statt!

Bildvergrößerung: Catherine Aglibut, Ömer-Kaan Özdag, Attila Wiegand, Christoph Sommer
Catherine Aglibut, Ömer-Kaan Özdag, Attila Wiegand, Christoph Sommer
Bild: Michael Wenzel

Sonnabend, 02.10.2021, 16.00 Uhr und 18.00 Uhr
Museum Pankow – Standort Heynstraße

Präsentiert von OPEN CHAMBER Berlin, in Kooperation mit dem Museum Pankow im Rahmen der Kulturinitiative DRAUSSENSTADT:

Dialoge zwischen Orient und Okzident
»Mysterio«

In diesem Konzertprogramm bringen die Musiker:innen von Open Chamber Berlin christliche und islamische mystische Instrumental­musik zum Klingen. Mit Respekt vor jeder Musik­tradition bewegen sie sich jedoch auch spielerisch und assoziativ zwischen den musika­lischen Welten. Die Klänge fließen inein­ander und improvisa­torische Momente schaffen einen Raum, in dem eine neue musika­lische Begeg­nung ent­stehen kann.

Er erklingen Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Tarquino Merula, Andrea Falconiero, Béla Bartok, Osmanische Tasavvuf Musik und Improvisationen.

Mit den Musiker:innen Catherine Aglibut (Barockvioline), Ömer-Kaan Özdag (Kanun), Attila Wiegand (Ney, Perkussion) und Christoph Sommer (Laute, Barockgitarre)

Bildvergrößerung: Wu Wei, Martin Ripper, Catherine Aglibut, Annette Rheinfurth, Christoph Sommer
Wu Wei, Martin Ripper, Catherine Aglibut, Annette Rheinfurth, Christoph Sommer

Donnerstag, 30.09.2021, 16.00 Uhr und 18.00 Uhr
Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner
(Die Ausstellung in der Heynstraße ist an diesem Tag ab 15.30 Uhr geschlossen)

OPEN CHAMBER Berlin präsentiert in Kooperation mit dem Museum Pankow im Rahmen der Kulturinitiative DRAUSSENSTADT:

Dialoge zwischen Orient und Okzident
»Ostwind, Westwind«

Bei den Konzerten begegnen vier renommierte Berliner Musiker:innen der vor­wiegend historischen Auf­führungs­praxis dem in China geborenen und heute in Berlin lebenden Sheng-Virtuosen Wu Wei. Ihr Re-pertoire umfasst sowohl früh­barocke europäische als auch traditio­nelle chinesische Musik und man mag es nicht glauben, aber beide Stile teilen doch so viel, dass sich der Über­gang dahin zwang­los be­werk­stelli­gen lässt: Den hellen, klar kontu­rierten Klang, Freude an Motorik und Orna­mentik, ostinate Be­wegungs- und Harmonie­modelle und natürlich die kommuni­kative Ebene jeder Form von Musik.

Mit den Musiker:innen Wu Wei (Sheng – Chinesische Mundorgel), Martin Ripper (Blockflöten), Catherine Aglibut (Barockvioline), Annette Rheinfurth (Violone) und Christoph Sommer (Laute, Barockgitarre)

Bildvergrößerung: Pässe und Parolen, Immanuelkirchausstellung - Stephan Krawczyk, Freya Klier
Pässe und Parolen, Immanuelkirchausstellung - Stephan Krawczyk, Freya Klier
Bild: Museum Pankow

Donnerstag, 23.09.2021, 20.00 Uhr
Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner

»Rebellion hinter der Mauer«

Musik, Film und Diskussion mit Stephan Krawczyk

Bürgerrechte in der DDR – Kampf um Meinungsfreiheit, ein Film von Torsten Sasse, rbb 2003

Filminhalt: Drei DDR-Bürger proben Mitte der 80er Jahre den Aufstand. Sie nehmen Mitte der 1980er Jahre die in der DDR-Verfassung verankerten Rechte wörtlich und fordern sie von der Staatsführung ein. Doch die reagiert mit Härte. Die SED sucht einen Vorwand, die Dissidenten loszuwerden. Im Januar 1988 schlägt die Einheitspartei zu. Viele Bürgerrechtler werden verhaftet und in den Westen abgeschoben. Aus dem Blickwinkel der Hauptfiguren Stephan Krawczyk, Freya Klier, Ralf Hirsch und Rainer Eppelmann erzählt der Film die Geschichte der DDR-Opposition Mitte der 80er Jahre; er erzählt von einer Rebellion hinter der Mauer.

Bildvergrößerung: Goodbye TXL! - Ein Abschiedskonzert
Goodbye TXL! - Ein Abschiedskonzert
Bild: Museum Pankow

Sonnabend, 28.08.2021, 15.00 Uhr
Museum Pankow – Standort Heynstraße, Historischer Garten

Der erste Sommer ohne TXL

Konzert mit Berivan Kernich (Gesang) und Sascha Hünermund (Piano/Gitarre)

Das Museum Pankow und der Flughafen Tegel wurden beide 1974 eröffnet. Seitdem musste manch eine Veranstaltung kurz ausgesetzt werden, da landende oder startende Flugzeuge das eigene Wort nicht mehr verstehen ließen.
Am 8. November 2020 um 15 Uhr startete die letzte Maschine Richtung Paris. Auch sie sollte den historischen Garten überfliegen.
Mit einem Konzert wollten wir ihr musikalisch hinterherwinken.
Zeitgleich mit dem Eintreffen der gedruckten Einladungskarten erreichte uns der Lockdown – nun freuen wir uns, das Konzert mit Berivan Kernich und Sascha Hünermund nachholen zu können: Wir feiern den ersten Sommer ohne TXL!

Mühlen im Kreis
Mühlen im Kreis
Bild: Museum Pankow

Sonnabend, 31.07.2021, 15.00 Uhr
Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner

Open-Air-Spiel auf dem Windmühlenberg

Eröffnung des Outdoor Mühlespiels auf dem historischen Windmühlenberg im Beisein der Künstlerin Bärbel Rothhaar

Zur Versorgung der wachsenden Bevölkerung Berlins ließ König Friedrich II. 1748 fünf Mühlen auf dem vom Wind verwöhnten Plateau des Barnim vor den Toren Berlins errichten: der Wind­mühlen­berg entstand. Bis zu dreißig Wind­mühlen waren hier verortet – und bis in die erste Hälfte des 19. Jahr­hunderts acht Mühlen­betriebe tätig. Der Wasser­turm­platz mit seinem Blick auf Berlin-Mitte zeigt noch heute die erhöhte Lage vom Mühlenberg, der auch Prenzlauer Berg genannt wurde.
Das Museum Pankow hat dazu gemeinsam mit Bärbel Rothaar ein großes Mühle­spiel entwickelt. In Anwesen­heit der Künstlerin wird es an diesem Tag feierlich ein­geweiht und von einem kleinen Turnier begleitet. Achtzehn künst­lerisch gestaltete Spiel­steine weisen auf die Geschichte dieses histori­schen Stand­ortes hin.
Zukünftig besteht für die Öffent­lich­keit die Möglichkeit, sich selbst spielerisch auf dem Hof des Bildungs- und Kultur­zentrums Sebastian Haffner zu betätigen und dieses Open-Air-Mühle­spiel vor Ort auszuleihen.

Die Teilnahme vor Ort ist aufgrund einer begrenzten Teilnehmer:innenzahl nur nach vorheriger Anmeldung beim Museum Pankow möglich.
Hier geht es zum Anmeldeformular.

Bildvergrößerung: Karte: Die Erweiterung Berlins durch das Groß-Berlin-Gesetz von 1920
Karte: Die Erweiterung Berlins durch das Groß-Berlin-Gesetz von 1920
Bild: Maximilian Dörrbecker (Chumwa)

Mittwoch, 07.07.2021, 21.00 Uhr
Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner

»Der lange Weg nach Berlin oder was für eine verrückte Zeit«
Filmpräsentation & Gespräch mit den Filmemacher:innen

Mit der Bildung von Groß-Berlin im Jahr 1920 und der damit verbundenen Ein­gemein­dung der um­liegenden Städte und Gemeinden wurde der Bezirk IV zunächst als „Prenzlauer Tor“ bezeichnet.
Die Stadt­verordneten­ver­sammlung beschloss am 7. Juli 1921 – also vor genau 100 Jahren – die Änderung des Namens in Prenzlauer Berg.
Aus diesem Anlass zeigt das Museum Pankow den eigens für die aktuelle Sonder­ausstellung »Aufbruch und Reformen« produzierten Film „Der lange Weg nach Berlin oder was für eine verrückte Zeit“. Darin befragt der Schau­spieler Mike seinen Freund Christian nach wesent­lichen Details im Prozess der Ent­stehung von Großberlin. Es ist Lockdown und sie sind beide im Home-Office. Der Untertitel „Was für eine verrückte Zeit“ ist durchaus doppeldeutig…