Inhaltsspalte

Gedenktafel in Erinnerung an Fritz Erler (14.07.1913 - 22.02.1967)

Arbeiterjunge aus Prenzlauer Berg und Staatsmann der Bonner Republik

Bildvergrößerung: Portrait Fritz Erler, 1930er Jahre
Portrait Fritz Erler, 1930er Jahre
Bild: Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin

Erler, am 14. Juli 1913 geboren, wuchs in der Zelter Straße in Prenzlauer Berg auf. Hier unter­hielt sein Vater, zugleich Vor­sitzender eines SPD-Orts­vereines in Prenzlauer Berg ein Friseur­geschäft. 1916 zog die Familie in das Wohn­haus Chodowieckistraße 17. Fritz Erler besuchte die Oskar-Cassel-Realschule in der Bötzowstraße (heutige Kurt Schwitters Schule) und wech­sel­te 1929 an die Königs­städti­sche Realschule (KOR) in der Pasteurstraße, wo er zum Sprecher der Schülerschaft gewählt wurde. Er engagierte er sich in der sozialistischen Ju­gend­be­wegung und später in der Sozialistischen Arbeiter­partei Deutschlands (SAP). Seit 1932 arbeitete Fritz Erler als Inspektoren-Anwärter für das Bezirks­amt Prenzlauer Berg. Während der Nazi-Diktatur war er ein führender Kopf der Wider­stands­gruppe „Neu Beginnen“. Vom Volks­gerichtshof ver­ur­teilt überlebte Fritz Erler Zucht­haus und Lagerhaft. Nach der Be­frei­ung im Jahre 1945 engagierte er sich in West­deutschland für den Wieder­auf­bau der Demo­kratie. Ab 1949 gehörte Fritz Erler dem Deutschen Bundes­tag an, seit 1964 als Oppo­sitions­führer und Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Es erschien die Broschüre: Heiko Holste »Fritz Erler. Arbeiterjunge aus Prenzlauer Berg und Staatsmann der Bonner Republik«
Kostenlos erhältlich unter: (030) 96 51 14 03 oder per E-Mail: wahlkreis@klaus-mindrup.de

Gedenken an Fritz Erler: 29.04.2016
Pressemitteilung vom 26.04.2016

Verspätete Anbringung der Gedenktafel in Erinnerung an Fritz Erler: 23.11.2016
Ort: Chodowieckistraße 17, 10405 Berlin
Pressemitteilung vom 24.11.2016

Einladungskarte: Einweihung der Gedenktafel in Erinnerung an Fritz Erler

PDF-Dokument (105.7 kB) Dokument: Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin / Museum Pankow