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Beurkundung eines Sterbefalles im Ausland

Abschied
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Eine Verpflichtung, einen im Ausland eingetretenen Todesfall in Deutschland nachträglich beurkunden zu lassen, besteht nicht. Auch eine ordnungsgemäße ausländische Sterbeurkunde (ggf. mit Überbeglaubigung und Übersetzung) beweist die Tatsache des Todes einer Person.

Dennoch kann die Vorlage einer deutschen Sterbeurkunde notwendig werden, wenn der ausländische Todesnachweis den inländischen Erfordernissen nicht entspricht, z.B. für ein Nachlass- oder Rentenverfahren.

Eine Zuständigkeit des Standesamtes I in Berlin ist nur gegeben, wenn weder der Verstorbene zuletzt, noch der Antragsteller jemals im Inland wohnhaft war.

Soweit ein Beschluss eines deutschen Gerichts über eine Todeserklärung oder eine Feststellung des Todes und der Todeszeit einer Person ergangen ist, kann eine beglaubigte Abschrift aus dem Buch für Todeserklärungen oder der Sammlung der Beschlüsse über Todeserklärungen beim Standesamt I in Berlin erteilt werden.

1. Antrag auf Beurkundung eines Sterbefalles, außerhalb der jetzigen deutschen Grenzen

2. Sterbefälle auf deutschen Seeschiffen

3. Sterbefälle von Angehörigen der ehemaligen deutschen Wehrmacht

4. Bestellung von Urkunden nach Beurkundung

Wurde bereits die Erstregistrierung bzw. die Erstbeurkundung des Sterbefalls durchgeführt, können Sie eine Sterbeurkunde beantragen. Weitere Informationen

5. Kontaktformular Sterbefall

Urkunden bestellen Sie bitte mit dem entsprechenden Bestellformular (siehe Punkt 4) Weitere Informationen