Museumsverbund Pankow - Standort Prenzlauer Allee 227/228
• 1.OG, in den Fluren des Museumsstandortes
• 1.OG, in den Räumen 106-107
Museumsverbund Pankow - Standort Heynstraße
1.OG, in den Fluren des Museumsstandortes

„prenzlauer227 – Von der Gemeindedoppelschule im Jahre 1886 bis zum Bildungszentrum“
„Die jüdische Schule Rykestraße“
„Zeitbilder. Leben in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee 1949 bis 1990“
1. OG in den Räumen 106-107

"Gegenentwürfe. Der Prenzlauer Berg vor, während und nach dem Mauerfall."
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10 - 16 Uhr + Sa - So 10 - 18 Uhr
Führungen und Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung
Infos unter: (030) 90295-3917
Der Eintritt ist frei.
Der Transformations- und Wiedervereinigungsprozess lässt sich an keinem anderen Ort in Deutschland so exemplarisch darstellen wie anhand des Berliner Stadtteils Prenzlauer Berg. Hier entstand seit den 1970er Jahren eine facettenreiche Gegenkultur, in der sich oppositionelles und nonkonformes Denken und Verhalten bündelte und Gegenentwürfe zum herrschenden realen Sozialismus erdacht, erprobt und gelebt wurden. In Prenzlauer Berg agierten namhafte Protagonisten und wichtige Gruppen der DDR-Opposition und entwickelten ihre alternativen Ideen. Hier lagen zentrale Orte der Friedlichen Revolution des Jahres 1989: die Gethsemanekirche und der Grenzübergang Bornholmer Straße. Viele der kontrovers ausgetragenen Konflikte zu Themen wie Mitbestimmung, Stadtsanierung, Erziehung, Umweltschutz, Wirtschaftssystem und soziale Verantwortung, die bereits vor dem Mauerfall diskutiert wurden, behielten auch danach soziale Sprengkraft und spitzten sich unter den geänderten Umständen teilweise sogar zu.
Die neugeschaffene Dauerausstellung des Museumsverbundes Pankow verfolgt die genannten Themen über die Epochenwende von 1989/90 hinweg und untersucht die Kontinuitäten und Brüche im Osten Deutschlands auch nach der Wiedervereinigung am konkreten Beispiel von sieben Orten in Prenzlauer Berg: Opposition im Sozialismus (Gethsemanekirche) / Freiraum nutzen (Rykestraße und Kollwitzplatz) / Wirtschaft und Alltag (Der VEB Treffmodelle Greifswalder Straße 212) / Macht und Ohnmacht (Der Rat des Stadtbezirks und das Bezirksamt Prenzlauer Berg in der Fröbelstraße) / Die Häuser, die Menschen und der Wandel (Helmholtzplatz) / Sozialistische Stadtplanung (Ernst-Thälmann-Park).
Eine Ausstellung des Amtes für Kultur und Bildung, Museumsverbund Pankow in Kooperation mit dem Berliner Geschichtsverein Nord-Ost e. V.
und der Ausstellungsagentur exhibeo
.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
, dem Bezirkskulturfonds und der Robert-Havemann-Gesellschaft
.

„Bürgerliches Leben um 1900“
Öffnungszeiten: Di, Do, Sa, So 10 - 18 Uhr
Führungen sind nach telefonischer Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
Infos unter: (030) 4 81 40 47
Der Eintritt ist frei.
Ausstellung in der ehemaligen Wohnung des Stuhlrohrfabrikanten Fritz Heyn, im 1.Stock.
Im Innern des Mietshauses sind originale und restaurierte Treppenhausbemalungen zu sehen. In der Beletage befinden sich zwei in Stuck und Bemalung vollständig original erhaltene, bürgerliche Repräsentationsräume vom Ende des 19. Jahrhunderts. Das denkmalgeschützte Ensemble von Wohnhaus, Vorgarten und Gartenhof mit Laube kann während der Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden.
Sonderausstellungen thematisieren am Beispiel der Familie Heyn und der Bewohner dieses Mietshauses bürgerliches Leben im Berliner Nordosten und 1900.
Fahrverbindungen
U-Bahnhof:
Senefelderplatz:
U2
Tram-Haltestelle:
Knaackstraße:
M2