Montag, 11.06.2012, 19.00 Uhr
Bibliothek Wilhelmsruh, Herzstraße 61, 13158 Berlin
Ehemaliger Bergmann-Borsig-Arbeiter erinnert sich an die Überwindung der Berliner Mauer Pfingsten 1962
Über die Pfingsttage 1962 gelang es drei Facharbeitern des VEB Bergmann-Borsig, die Sperranlagen der Berliner Mauer zu überwinden und nach West-Berlin zu flüchten. Sie ließen sich nach Arbeitsschluss einschließen und begannen damit, die massive Ziegelwande einer ehemaligen Werkshalle als Teil der damaligen Grenzanlagen durchzustemmen. Dabei gruben Sie einen Fluchtstollen, keine zwei Meter unter den patroullierenden Posten. Um ihre zurückgelassenen Familien nicht zu gefährden, verzichteten die drei jungen Männer nach der geglückten Flucht weitgehend auf eine öffentlichkeitswirksame Darstellung der näheren Umstände.
Fünfzig Jahre nach dem Ereignis berichtet einer der drei VEB Bergmann-Borsig-Arbeiter Michael Jackszis über die Umstände der Flucht.
Begrüßung: Patrick Meinhardt, Verein Leben in Wilhelmsruh e. V.
Moderation: Bernt Roder, Museum Pankow
Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Unterwelten e. V.








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