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Kaputte Automaten

Uraufführung

Stückentwicklung nach einem Text von Susanne Jansen

Regie: Stephan Thiel
Spiel: Anne Hoffmann, Susanne Jansen, Ingolf Müller-Beck

Premiere: 1. Mai 2021

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Motiv: Kaputte Automaten
Bild: Produktion

»Kaputte Automaten« stellt das Thema Mensch-Maschine in den Kontext weib­licher und männ­licher Identitäts­suche und beschreibt das Spannungs­feld zwischen Auf­lehnung und Unter­werfung an­gesichts noch immer fest­gefügter gesell­schaft­licher Rollenbilder.
Grundlage der Inszenierung ist ein Theater­text von Susanne Jansen, dessen Rahmen­hand­lung mit Elementen von Science Fiction spielt und das Pygmalion­motiv zum Aus­gangs­punkt hat: Ein ideales mensch­liches Paar soll künst­lich erschaffen werden – perfekt und von mensch­lichen Fehlern frei. Um solche „Maschinen“ zu pro­grammieren, sollte man die eigenen Bedürf­nisse genau kennen und formu­lieren können. Das allerdings scheint eine un­lös­bare Aufgabe zu sein… Dazu kommt die Proble­matik der Definition und Relevanz von Menschlichkeit angesichts überlegener Maschinen – schon heute kennen Computer­programme unsere Wünsche manchmal besser als wir selbst. So erleben wir das berührende, aber auch groteske und komische Ringen der Prota­go­nist_innen mit ihren Handlungs­mustern und Prägungen.
Sind Roboter bald die besseren Menschen und wir nur fehl­ge­leitete “kaputte Automaten”.

Kaputte Automaten
Bild: Marcus Lieberenz