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An fließendem Wasser – Vera Schwelgin und Wolfgang Reinke

Ausstellung vom 03.12.2008 bis 18.01.2009

Das Künstlerpaar Vera Schwelgin und Wolfgang Reinke lebte nach Abschluss des Studiums lange im ab­gelegenen Hirschburg in der Nähe der Halbinsel Darß. 1986 gelang ihnen die Über­siedlung nach West­berlin, wo sie sich in Kreuzberg niederließen.

Vera Schwelgin, 1943 in Litauen geboren, widmet sich vor allem dem Holzschnitt. Die Farbig­keit ihrer Blätter ist von der Dresdener Tradition, welche sie während ihres Studiums kennen lernte, geprägt. Ihre Figuren sind von ikonischer Ein­dringlichkeit.

Wolfgang Reinke, 1942 in Reppen/Westernberg geboren, studierte zunächst in Leipzig Foto­grafie. Er thematisiert die Land­schaft. Ohne dass man bestimmte Orte identi­fizieren könnte, bringt er ihre erzäh­lende Drama­turgie zum Vorschein. Seit Mitte der neunziger Jahre tragen seine Land­schaften einen fast skulp­turalen Charakter.

Ausstellungseröffnung

Dienstag, 02.12.2008, 20.00 Uhr

Einführung: Dr. Jens Semrau, Kunsthistoriker in Berlin

Veranstaltung

Donnerstag, 15.01.2009, 19.00 Uhr

Aufführung des Videofilms »Orten« von Vera Schwelgin und Wolfgang Reinke, welcher sich mit dem Ver­schwinden der Bunker an der Steil­küste zwischen Wustrow und Ahrenshoop beschäftigt. Im Anschluss bestand die Möglich­keit zum Gespräch mit den Künstlern.

Plakat: An fließendem Wasser – Vera Schwelgin und Wolfgang Reinke

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Faltblatt: An fließendem Wasser – Vera Schwelgin und Wolfgang Reinke

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