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Veranstaltungsangebot

Achtung: Bitte nutzen Sie dazu das unter Downloads verfügbare Anmeldeformular.

Zu gegebener Zeit werden weitere Seminare per Newsletter bekannt gegeben.
Vor dem jeweils angegebenen Anmeldeschluss werden weder Zu- noch Absagen für Seminare erteilt, so dass bis dahin gebeten wird, von Sachstandsanfragen abzusehen. Eingangsbestätigungen für Anmeldungen werden nicht verschickt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Rockmann unter 030/9013-2117 oder senden eine E-Mail an Frau Rockmann.

1. Interessenorientierte Kommunikation im Streitfall und im juristischen Alltag

Inhalte:
- Zielführende Kommunikationsmethoden in Gesprächen mit Mandanten /Parteien
- Einführung in die Methode des aktiven Zuhörens
- Fokussierung auf Interessen
- Einsatzmöglichkeiten speziellen Kommunikationsmethodik in schwierigen (Mandanten-) Gesprächen
- Verhandeln nach dem Havard Prinzip
- Übersicht über verschiedene Frageformen und und ihre Wirkung
- Praktisches Erproben von interessenorientierter Kommunikationsmethodik anhand von unterschiedlichen praktischen Fallkonstellationen aus dem juristischen und ins-besondere anwaltlichen Arbeitsalltag.
Situationsadäquate mündliche Kommunikation ist ein grundlegendes und oft entscheidendes Medium im Arbeitsalltag fast aller juristischer Berufsgruppen, wird aber in Referendariat kaum ausreichend gelehrt.
In diesem Seminar steht deshalb die Vermittlung von Kommunikationsmethodik im Zentrum: Ausgehend von der alltagsrelevanten Methodik des aktiven Zuhörens und unterschiedlicher Fragetechniken lernen die Referendar*Innen, die Interessen ihrer Kommunikationspartner präzise herauszuarbeiten. Denn die emphatische und zugleich exakte Arbeit mit den Interessen von Mandanten bzw. Konfliktparteien führt zu größerer Zufriedenheit dieser außergerichtlich und auch in Vergleichsverhandlungen vor Gericht, zu passgenaueren außergerichtlichen Verfahrensentscheidungen und zu nachhaltiger Konfliktlösung – und damit zu größerem beruflichem Erfolg.
Die vorgestellten Kommunikationsmethoden werden anhand von unterschiedlichen persönlichen und professionellen – speziell anwaltlichen – Alltagssituationen praktisch eingeübt.

Dozent/in: Frau Rechtanwältin Ellen Birkhahn

Max. Teilnehmerzahl: 16

Medieneinsatz: Flipchart, Moderationswand, Beamer

Veranstaltungszeit und -ort:

Kammergericht

Anmeldeschluss:

2. Vernehmungslehre und Beweiswürdigung

Der Kurs soll den Teilnehmer/innen, auch anhand zahlreicher praktischer Übungen, aufzeigen,
  • welche Kriterien für und gegen die “Wahrheit” einer Aussage sprechen,
  • wie eine Vernehmung vor Gericht gestaltet werden sollte, um eine Aussage mit möglichst vielen Ansätzen zu einer zuverlässigen Beurteilung ihres Wahrheitsgehalts zu erreichen (insbesondere Fragetechnik), und
  • wie die Argumentationsergebnisse im Rahmen der Beweiswürdigung präsentiert werden sollten (im Überblick).

Von den Referendarinnen und Referendaren wird die aktive Teilnahme an den praktischen Übungen erwartet. Sie benötigen während des Kurses an Gesetzestexten die ZPO und die StPO.

Dozent/in: VRiLG Dr. Heiko Wagner

Max. Teilnehmerzahl: max. 12

Medieneinsatz: Overhead-Projektor, Flip-Chart, Metaplanwand

Veranstaltungszeit und -ort:

Kammergericht

Anmeldeschluss:

3. Klarer Denken, besser schreiben: Methoden für das juristische Handwerk

Natürlich können Juristinnen und Juristen denken, und natürlich beherrschen wir die deutsche Sprache: Schließlich ist sie unser wichtigstes Handwerkszeug. Allerdings kommen in der Ausbildung Techniken zu kurz, wie wir unsere Texte klar und verständlich formulieren oder Vorträge eingängig und prägnant gestalten. Auch lernen wir nicht planmäßig, komplexe Aufgaben zu lösen: In der Praxis sind unsere Fälle nämlich meist nicht klar und abgeschlossen, sondern unscharf und dynamisch: Schon deshalb, weil wir die (unsichere) Zukunft gestalten, nicht aber die (feststehende) Vergangenheit.

Deshalb führt das Seminar in grundlegende Schreib- und Denktechniken ein:
  • Wie kommuniziere ich erfolgreich? Welche Regeln gelten für verständliches, prägnantes Schreiben und Sprechen?
  • Wie löse ich ein komplexes Problem? Welche Schritte sollte ich hierfür durchlaufen, und welche möglichst einfache, alltagstaugliche Werkzeuge stehen hierfür zur Verfügung?
Aus dem Programm:
  • Kognitive Fallstricke
  • Denken – Zeichnen – Schreiben: Visualisierung als Denk- und Schreibtechnik
  • Emotionale und sachliche Botschaft von Texten
  • Was kennzeichnet einen verständlichen Text?
  • Die Arbeit am Text: Gesamtstruktur, Absatz, Satz, Wort – Redaktionstechniken
  • Kreativitätstechniken
  • Was gilt für Vorträge und Präsentationen?
  • Weiterführende Literatur, Websites

Methoden: Vortrag und Diskussion, Einzelübungen, Gruppenarbeit. Die Bereitschaft, eine Aufgabe zwischen dem ersten und zweiten Seminartag zu lösen, wird erwartet (Zeitaufwand ca. 2 Stunden).

Dozent/in: Ministerialrat Matthias Schmid, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Max. Teilnehmerzahl: 16

Medieneinsatz: Präsentationen, Übungsmaterial (keine Videoaufnahmen)

Veranstaltungszeit und -ort:

Anmeldeschluss:

4. Mediation - Kompaktworkshop -

Mediation als Alternative zur klassischen gerichtlichen Streitschlichtung gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Ausgehend vom Familienrecht hat die Mediation dabei Eingang in die verschiedensten Rechtsgebiete, wie z.B. ins Gesellschafts- und Baurecht, gefunden. Zahlreiche Unternehmen bauen mediativ geprägte Konfliktmanagementprogramme auf und auch die Politik wendet sich der Methode verstärkt zu.
Der methodische Ansatz der Mediation ist es, zwischen den Parteien einen nachhaltigen, wertschöpfenden Interessenausgleich zu schaffen. Die Konfliktparteien erarbeiten dabei – unter der strukturierenden Führung durch den Mediator – eigenständig eine Lösung ihres Problems. Veranstaltungsziel ist es, den Teilnehmenden zum einen die praktischen Fertigkeiten und theoretischen Hintergründe des außergerichtlichen Konfliktmanagements zu vermitteln, zum anderen relevante Anwendungsfelder (insb. Wirtschaft, Politik, Völkerrecht) der Mediation exemplarisch vorzustellen. Die Teilnehmer erproben dabei – aus der Perspektive der Parteien, Begleitanwälte und des Vermittlers – den konstruktiven Umgang mit Konflikten anhand mehrerer, individuell ausgewerteter Simulationen.
Der Referent, Professor Dr. Lars Kirchhoff, ist wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Konfliktmanagement und des Master-Studienganges Mediation an der Europa-Universität Viadrina, Lehrbeauftragter für „Außergerichtliches Konfliktmanagement“ an der Bucerius Law School sowie Partner bei TGKS – Troja Gläßer Kirchhoff Schwartz in Berlin.

Dozent/in: RA u. Mediator Prof. Dr. Lars Kirchhoff

Max. Teilnehmerzahl: 12

Medieneinsatz: Skript, Overhead-Projektor

Veranstaltungszeit und -ort:
Di., 30.11.2021, 09:00 – 17:00 Uhr
Mi, 01.12.2021, 09:00 – 17:00 Uhr
Kammergericht

Anmeldeschluss: 29.10.2021

5. Verhandlungsmanagement - Kompaktworkshop -

Verhandlungskompetenz ist als Schlüsselqualifikation ein zentrales Instrument in der Arbeit von Juristinnen und Juristen. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden einen Einblick in wesentliche Strukturen und Techniken professionellen Verhandlungsmanagements zu verschaffen. Anhand von prakti-schen Übungen und deren Reflektion sollen die Teilnehmenden lernen, sich in Verhandlungs-situationen bewusster, sicherer und interessenorientierter zu verhalten. Darüber hinaus wird die Verortung von Verhandlungen und anderen außergerichtlichen Konfliktbearbeitungsme-thoden im juristischen Alltag diskutiert werden. Im Einzelnen werden u.a. folgende Themen behandelt:
  • Unterschiedliche Verhandlungsstrategien
  • Methoden zur Analyse, Vorbereitung und Durchführung von Verhandlungen (orientiert am sog. ‚Harvard-Konzept’)
  • Grundlegende Verhandlungs- und Kommunikationstechniken
  • Umgang mit komplexen Verhandlungssituationen (u.a. Mehrparteienverhandlungen)
  • Einsatz interessenorientierter Gesprächsführung im juristischen Berufsalltag

Das Seminar ist für einen zusammenhängenden Zeitraum von zwei Tagen konzipiert; da die einzelnen Übungen aufeinander aufbauen, ist durchgehende Anwesenheit erforderlich.
Aufgrund der interaktiven, feedback-intensiven Unterrichtsform ist die Teilnehmerzahl auf 16 begrenzt. Das Seminar wird von einer Juristin geleitet, die langjährig praktizierende Fachan-wältin für Familienrecht ist. Aktuell ist die Referentin im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge tätig.

Dozent/innen: RA’in Mlosch

Max. Teilnehmerzahl: 16

Medieneinsatz: Skript, Overhead-Projektor

Veranstaltungszeit und -ort:

Kammergericht

Anmeldeschluss:

6. Kommunikation im Streitfall

Nützliche Kommunikation kann man wirklich lernen!

Kommunikation stellt für Jurist*innen ganz praktisches Handwerkszeug dar. Aber wie kann man Mandant*innen verstehen, Hintergründe begreifen und wirkliche Interessen herausfin-den? All das erleichtert den Arbeitsalltag in allen juristischen Berufen und kommt leider in der juristischen Ausbildung viel zu kurz. Zuhören, Verstehen und Vermitteln kann man lernen. Im Veranstaltungsworkshop wird in einer lebendigen Mischung aus Theorieteilen, Rollenübungen und Simulationen praktischer Situationen ein Einblick in alternative Konfliktlösungsmodelle und Kommunikationstechniken geboten. Themen werden unter anderem sein: Mediation und sonstige Konfliktbearbeitung, Wie kommunizieren wir?, Konstruktive Gesprächsführung, Methodenvielfalt, Die Person des/der Konfliktvermittlers*lerin, Wahrung der Neutralität oder bewusste Parteinahme, Mediation und Recht.
Die Teilnehmer*innen dürfen einen Blick über den Tellerrand üblicher juristischer Arbeit wer-fen und können ihr persönliches zu ihnen passendes Handwerkszeug mitnehmen. Sie lernen, Gespräche und Verhandlungen konstruktiv und zukunftsorientiert zu führen. Im juristischen Alltagsgeschäft verhelfen Techniken konstruktiver Kommunikation zu zielgerichteten Ergebnissen und Zufriedenheit der Beteiligten. Auch ganz unabhängig vom späteren Berufs-feld sind Kommunikationstechniken von hohem praktischen Wert.
An den ersten beiden Seminartagen werden Grundlagen auch der Mediation vermittelt; am Folgetermin werden Erfahrungen der Teilnehmer gesammelt und es wird vertiefend zu ein-zelnen Fragen gearbeitet.
Hierzu ein Artikel von Astrid Hohls, Rechtsanwältin und Mediatorin, aus dem JUS-Magazin, C.H.Beck, April 2007 als Titelaufsatz, S. 8-10, “Kommunikation im Streitfall – Juristinnen und Juristen in Konfliktschlichtung und Mediation”

Dozent/in: RA’in und Mediatorin Astrid Hohls

Max. Teilnehmerzahl: 15

Medieneinsatz: Skript, Overhead-Projektor

Veranstaltungszeit und -ort:

Anmeldeschluss:

7. Menschenrechtsbasierter Diskriminierungsschutz und Diversity

Das Seminar „Menschenrechtsbasierter Diskriminierungsschutz und Diversity“ richtet sich an Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare, die Kenntnisse zu menschenrechtsbasiertem Diskriminierungsschutz und menschenrechtlichen Verfahren erlangen und zur Vorbereitung auf den Berufsalltag Diversity-Kompetenz aufbauen möchten. Gleichzeitig ermöglicht das Seminar das Kennenlernen weiterer beruflicher Perspektiven. Besonderes Vorwissen zum Diskriminierungsschutz oder zu Diversity seitens der Teilnehmenden wird nicht vorausgesetzt.

Seminarinhalte und -methoden: Zum einen führt das Seminar ein in den menschenrechtsbasierten Diskriminierungsschutz und zeigt auf, wie dieser gezielt für Beschwerde- und Gerichtsverfahren genutzt werden kann. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den europäischen und internationalen Menschenrechtsabkommen. Zum anderen möchte das Seminar für die gesellschaftliche Realität von Vielfalt sowie für Ausschließungsmechanismen wie Rassismus und Diskriminierung beim Zugang zum Recht sensibilisieren und stellt die theoretischen und praktischen Grundlagen zu Diversity-Kompetenz in der Justiz vor.

Die Seminarinhalte werden praxisnah und anhand von Fallbeispielen und Übungen vermittelt. Wesentliche Teile sind im Rahmen von Simulationsübungen, Gruppenarbeiten und Diskussionsrunden interaktiv und erfahrungsgestützt gestaltet. Seminarmaterialien werden bereitgestellt.

Das Seminar umfasst folgende Komponenten:
  • Grundlagen des menschenrechtsbasierten Diskriminierungsschutzes, einschließlich internationaler Beschwerdeverfahren und der praktischen Geltung und Anwendbarkeit von Menschenrechtsabkommen in Gerichts- und Beschwerdeverfahren
  • Nationales und europäisches Antidiskriminierungsrecht (u.a. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) und Übung zum Erkennen der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Diskriminierung anhand von Fallbeispielen
  • Sensibilisierung für Diskriminierungen und Rassismus, einschließlich struktureller und institutioneller sowie mehrdimensionaler Diskriminierung und Zugangsbarrieren zum Recht
  • Theorie und Übung zu Diversity-Kompetenz – Förderung und Wertschätzung von Vielfalt und Differenz sowie Barrierefreiheit in der Justiz
  • Prinzipien interkulturell- und Diversity-sensibler Kommunikation im juristischen Kontext und weiterer Handlungsspielräume in verschiedenen rechtsbezogenen Tätigkeitsfeldern

Max. Teilnehmerzahl: 20

Dozentinnen:
Beatrice Cobbinah, Juristin und Trainerin
Mareike Niendorf, Sozialpädagogin, “MA soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession”

Veranstaltungszeit und -ort:

Anmeldeschluss:

8. Adressatengerechte und leichte Sprache

Viele Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten, juristische Inhalte zu ver-
stehen. Das liegt nicht nur an den Fachbegriffen. Auch ein komplexer Satzbau oder Gedankenaufbau kann dem Verstehen im Weg stehen.
Adressatengerechte und leichte Sprache zielt darauf ab, Inhalte jedem – auch rechtsunkundigen Personen – zu vermitteln.

Am Vormittag steht die gesprochene Sprache im Mittelpunkt. Wir betrachten Möglichkeiten, Inhalte schlüssig zu strukturieren, einfach zu formulieren und verständlich vorzutragen. In konkreten Rede- und Gesprächssituationen üben wir, stets den Adressaten im Blick zu behalten.

Konkret bedeutet das:
  • Empathie und Flexibilität
  • non-verbaler Kontakt
  • Verwendung des erweiterten Grundwortschatzes
  • einfacher Satzbau
  • Konzentration auf Kernaussagen
  • ruhige Vortragsweise und aufmerksame Gesprächsführung
  • klare Artikulation

Am Nachmittag steht die geschriebene Sprache im Mittelpunkt. An Beispieltexten werden wir Kriterien verständlicher Texte erarbeiten und trainieren. Dabei wird konkretes Schreibhandwerk vermittelt:

  • Wortwahl und Satzbau
  • Inhaltlicher und optische Gliederung
  • Inhaltliche und sprachliche Kürze
  • Leseanreize und Stilmittel

Dozent/innen: Greta Wonneberger, Dipl. Journ.
Kommunikationstrainerin und Texterin mit Schwerpunkt auf Verständlichkeit im Sprechen und Schreiben. Seit 10 Jahren Dozentin zu Rhetorik, professionellem Schreiben und Gesprächsführung für Schulen, Hochschulen, Ministerien und Unternehmen. Autorin verschiedener Unterrichtsmaterialien.

Max. Teilnehmerzahl: 15

Veranstaltungszeit und -ort:

Anmeldeschluss:

9. Einführung in die Aussagepsychologie - Grundlegendes zur Erhebung und Beurteilung von Zeugenaussagen (auch jenseits des spezifischen Sachverstandes)

Die Beurteilung von Zeugenaussagen stellt eine häufige und oft zentrale Aufgabe in Gerichtsprozessen dar. Das Seminar zeigt die engen Zusammenhänge zwischen der Qualität der Befragung und der Güte der Auswertbarkeit auf und gibt eine Einführung in die Optimierung beider Prozesse. Die Grundlagen aussagepsychologischer Beurteilungen werden erörtert und anhand von Fallbeispielen diskutiert. Bitte beachten: Aufgrund der häufigen Beauftragung von aussagepsychologischen Gutachten in Aussage-gegen-Aussage.-Konstellationen kommen Fallbeispiele häufig aus dem Bereich der Sexualdelikte.

Dozent/innen: Dipl.-Psych. Jonas Schemmel

Max. Teilnehmerzahl: 30

Medieneinsatz:

Veranstaltungszeit und -ort:

Anmeldeschluss:

10. Rhetorik für Juristinnen und Juristen

Die Fähigkeit, mit guten Argumenten und durch stimmiges Auftreten zu überzeugen,
spielt in der juristischen Praxis eine entscheidende Rolle. In der Fortbildung werden
die theoretischen Grundlagen vermittelt und vor allem in praktischen Übungen die
unterschiedlichen Faktoren verdeutlicht, die eine gute Rednerin bzw. einen guten
Redner ausmachen. Schwerpunkte sind neben einem präsenten Auftreten, der
Körpersprache und dem Einsatz der Stimme vor allem Zuhörerkontakt, prägnante
Formulierungen und Argumentationstechniken.
Die Fortbildung ist so organisiert, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer in
unterschiedlichen Rede- und Gesprächssituationen rhetorische Fähigkeiten aktiv
trainieren kann. Sie setzt daher die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit an praktischen
Übungen voraus.

Dozent/in: Tim Wagner, Philosoph mit Schwerpunkten auf Logik, Argumentationstheorie und Sprachphilosophie

Max. Teilnehmerzahl: max. 12

Veranstaltungszeit und -ort:

Anmeldeschluss: