Geänderte Gebühren ab 1. September 2017

31.08.2017

Geld
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Für die Dienstleistungen der Ausländerbehörde werden Gebühren nach der Aufenthaltsverordnung erhoben. Am 01.09.2017 tritt das Gesetz zur Änderung gebührenrechtlicher Regelungen im Aufenthaltsrecht in Kraft. Dadurch werden sich viele Gebühren – zum Teil deutlich – ändern:

  • Gesenkt werden zum Beispiel die Gebühren für die Erteilung von unbefristeten Aufenthaltstiteln, die Ausstellung einer Fiktionsbescheinigung und die erstmalige Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis mit einer Geltungsdauer von mehr als einem Jahr.
  • Steigen werden hingegen die Gebühren für beispielsweise die Verlängerung eines befristeten Aufenthaltstitels, die Ausstellung eines Reiseausweises für Ausländer, den Übertrag bzw. die Neuausstellung eines Aufenthaltstitels, die Erteilung eines nationalen Visums oder die Ausstellung einer Bescheinigung über die Aussetzung einer Abschiebung (Duldung).
  • Neu ist die Gebührenbefreiung für anerkannte subsidiär Schutzberechtigte im Sinne des § 4 Absatz 1 des Asylgesetzes. Diese müssen für die Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln künftig keine Gebühr mehr entrichten.

Bitte beachten Sie: Die neuen Gebührensätze gelten für alle Kundinnen und Kunden, die ab dem 1. September 2017 bei der Ausländerbehörde bedient werden. Dies betrifft auch die Kundinnen und Kunden, die ihren Termin bei der Ausländerbehörde vorher gebucht hatten und in deren Terminbestätigung noch eine andere Gebühr genannt ist.

  • Einen Überblick über die Gebühren für die Dienstleistungen der Ausländerbehörde finden Sie hier