Liebe und Sexualität: Kinder aufklären

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„Woher kommen eigentlich Babys?“ – Diese Frage stellen Kinder in der Regel bereits im Kita-Alter. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, behutsam und altersgerecht mit der sexuellen Aufklärung zu beginnen. Werden die Kinder älter, stellen sie neue und weiterführende Fragen. Sexualaufklärung ist ein Prozess, in dem Eltern mit ihren Kindern bis ins Jugendalter hinein im Gespräch bleiben sollten.

Kita-Kinder: Erste Fragen und erste Antworten

Hat Mama einen Babybauch oder ein Kita-Freund gerade ein Geschwisterchen bekommen, kommen meist die ersten Fragen auf. Eltern sollten auf die Fragen des Kindes eingehen und sie altersgerecht beantworten. Bilderbücher zum Thema oder Broschüren der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) können Eltern helfen, mit ihrem Kind ins Gespräch zu kommen und kindgerechte Antworten zu finden.

Kinder im Grundschulalter: Sexualerziehung in der Schule

In der Grundschule steht Sexualerziehung auf dem Lehrplan. Wird das Thema im Unterricht behandelt, sollten Eltern mit Fragen ihres Kindes rechnen und gesprächsbereit sein. Die Kinder lernen, dass es wichtig ist, über Sexualität Bescheid zu wissen und dass man darüber reden kann.

Jugendliche: Im Gespräch bleiben

In der Zeit, in der das eigene sexuelle Interesse von Jugendlichen erwacht, sollten Eltern sich bemühen, weiterhin mit ihrem Kind im Gespräch zu bleiben.

Speziell für Jungen und junge Männer sowie für Mädchen und junge Frauen bietet die BZgA Broschüren zur sexuellen Aufklärung an:

Auf dem BZgA-Jugendportal Loveline.de können sich Jugendliche über Themen rund um Liebe und Sexualität informieren.