Diskriminierung in Kita und Schule

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Diskriminierung in Bildungseinrichtungen kann sehr schwerwiegende Folgen für Kinder und Jugendliche haben. Um Schäden für den weiteren Lebensweg und die Persönlichkeitsentwicklung abzuwenden, sollte gegen Diskriminierung im Bildungsbereich besonders schnell interveniert werden.

Deshalb ist es wichtig, im Falle einer (vermuteten) Diskriminierung bei einer Beratungsstelle Rat einzuholen und gegebenenfalls geeignete Schritte dagegen einzuleiten. Betroffen sind aber auch auch Eltern, Lehrkräfte und weitere Angestellte in Bildungseinrichtungen. Auch ihnen stehen im Land Berlin Unterstützungs- und Beratungsangebote zur Verfügung.

Beratung

Im Vorfeld einer Beratung kann es sehr hilfreich sein, zu dem diskriminierenden Vorkommnis oder dem Sachverhalt ein kurzes Gedächtnisprotokoll mit den wichtigsten Informationen zu erstellen. Für den Bedarfsfall bietet sich als inhaltliche Gliederung die leicht zu merkende Faustregel „Fünf W“ an:

  • Wann und wo hat die Benachteiligung stattgefunden?
  • Was ist passiert?
  • Wie kam es dazu?
  • Warum fühlten Sie sich benachteiligt?
  • Wer war an dem Vorfall beteiligt? / Wer kann den Vorfall bezeugen?

Die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) hilft, geeignete Beratungsstellen zu finden. Einzelfallberatungen führt die LADS nicht durch.

Einen Überblick über einschlägige, kostenlose Beratungsangebote bietet der Beratungswegweiser der LADS.

(Text: Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS))