Repräsentative Wahlstatistik

Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage für die Durchführung ist das Gesetz über die allgemeine und die repräsentative Wahlstatistik (Wahlstatistikgesetz – WStatG). Dieses schreibt im Wesentlichen das bewährte Verfahren rechtsverbindlich fest und gewährleistet die Wahrung des Wahlgeheimnisses bei den Erhebungen.

Methodische Hinweise

Im Rahmen der repräsentativen Wahlstatistik werden die Wahlbeteiligung einerseits und die Stimmabgabe der Wahlberechtigten andererseits nach Geschlecht und Altersgruppe mittels einer Stichprobe untersucht. Hierzu werden in den durch den Bundeswahlleiter im Vorfeld der Wahl ausgewählten Wahl- und Briefwahlbezirken gekennzeichnete und mit einem Unterscheidungsaufdruck versehene Stimmzettel ausgegeben. Um Missverständnisse über den Zweck der Kennzeichnung bei den Wahlberechtigten auszuschließen, werden die Aufdrucke unverschlüsselt vorgenommen.

Musterkennzeichnung eines repräsentativen Stimmzettels

Kopf eines Stimmzettels mit Kennzeichnung der repräsentativen Wahlbeteiligung
Bild: Landeswahlleitung Berlin

Weitere Hinweise

Die Wahlberechtigten, die in den ausgewählten Wahllokalen und Briefwahlbezirken wählen, werden unter anderem durch ein Bekanntmachungs­plakat und Auslage eines Faltblatts des Bundeswahlleiters im Wahllokal, Zusendung eines Merkblatts mit den Briefwahlunterlagen und persönliche Beantwortung von Fragen im Wahllokal informiert.

Weitere Informationen zur Einteilung der Altersgruppen sowie zu den Ergebnissen der repräsentativen Wahlstatistik erhalten Sie auf den Seiten des Bundeswahlleiters und des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg.